Die Stummelschwanzmama hatte Anfang des Sommers ja wieder eine Wurf mit Welpen. Sie hatte die Welpen lange versteckt und Wilfried hat es nur an ihren Zitzen gesehen,
dass Nachwuchs da sein muss. Als er die Welpen das erste Mal zu Gesicht bekommen hat, waren es 7 Stück. Und immer wieder, wenn sie zum Füttern gekommen sind,
war es eines weniger.
Als wir dann vor zwei Wochen da waren, waren es noch vier zuckersüße und im Gegensatz zur Mama gar nicht scheue Welpen
Zur Fütterung waren nur am ersten Tag alle da, dann abwechselnd. 2 davon waren sehr munter und 2 waren etwas ruhiger. Als wir an einem Tag zur Futterstelle
gekommen sind, waren es nur noch 3 und eines davon lag im Sand und hat geschlafen und hatte an diesem Tag keinen Appetit. Einen Tag danach, als wir zur Futterstelle
gekommen sind, lag es tot da. Wir waren völlig geschockt und so traurig. Natürlich weiß ich, wie schnell Welpen, die nicht mehr bei der Mama trinken und auf der Straße leben
krank werden und sterben können aber es war trotzdem ein Stich mitten ins Herz. Auch der Gedanke an das vierte Welpele hat mich so traurig gemacht, ob es auch gestorben
ist oder einfach woanders ist. Diese Gedanken begleiten mich selbst zwei Wochen später noch

und ich frage Wilfried wirklich jeden Tag, wie es den beiden Welpen geht,
die noch da sind!!!
Wilfried und Ayhan hatten schon mehrfach die Stadt um Hilfe gebeten, beim Einfangen der Mama, denn ohne Betäubung ist es leider nicht möglich. So viele Versuche von Wilfried
sind bisher kläglich gescheitert und sie produziert immer wieder Babys, die doch letztendlich auch keine Chance haben

. Leider fängt die Stadt zwar unsere zahmen Hund ein, hat sich aber bisher nicht bereit erklärt, Wilfried beim Einfangen von scheuen Hündinnen, die immer wieder Nachwuchs produzieren, zu helfen. Wir sind hier wirklich machtlos

und Wilfried muss das Elend dann ertragen.
Hier noch Bilder die mir Wilfried gestern geschickt hat, von den beiden süßen Mädels und ihrem Freunde:
Traurige Grüße
Kerstin