Ich entdeckte die arme Seele in der heißen Mittagszeit und mit Kitten im Auto, die gerade zum Tierarzt mussten. Also nur rasch angehalten, Wasser und Futter raus und weiter. Als ich vom Tierarzt zurück kam sass die Hündin neben dem Wassernapf in der prallen Sonne. Sie war dort einfach hocken geblieben und hatte sich nicht mal in den Schatten zurück gezogen. Ich hielt also wieder an und es brach mir fast das Herz, die arme Hündin sprang am Auto hoch, kratzte verzweifelt an der Tür und wollte einfach mit. Da die Hündin auch noch Anzeichen einer Räude hatte, also Tür auf. Schwupp sprang sie ins Auto, machte sich ganz klein und man sah ihr an, dass sie nur hoffte jetzt in Sicherheit zu sein. Dann ging es zu Wilfried, der erstmal eine Räude-Behandlung vornahm. Nun war guter Rat teuer. Gerade Pitbulls lassen sich kaum vermitteln und mir graute schon davor, sie wieder am Straßenrand raussetzen zu müssen. Glücklicherweise hatte Wilfried die gute Idee einen der Nachbarn zu fragen, der bereits 2 Pitbull-Rüden hat und welch ein Glück, er war bereit sie zu nehmen, wenn die Räude behandelt wäre.
Wir haben dann noch kurz überlegt und sie nun in der Tierarztklinik einquartiert. Dort wird sie kastriert, bleibt ein paar Tage dort und kann dann in den Garten in Wilfrieds-Nachbarschaft.
Und nun sehr euch mal diese rührenden Bilder an. Als ich sie zur Klinik brachte, sprang sie auch gleich die Tierärztin an und klammerte sich so an ihr fest, dass sie wie ein Baby in die Klinik getragen wurde.
Die arme Maus wäre auf der Straße niemals klar gekommen und ich bin so froh, dass sich doch ein Plätzchen für sie finden ließ.
Vielleicht findet sich jemand der dieser armen Hündin die Kastration spendiert, denen die Rüden zu denen sie kommt sind beide unkastriert und natürlich geben wir sie nur kastriert dort hin.









