seit knapp zwei Wochen nun schon lebt Kaan, der jetzt Balou heißt, bei seiner neuen Familie in der Nähe von Koblenz. Herrchen Gerd hat ihn persönlich bei Wilfried und Ayhan abgeholt. So konnte Balou schon mal Vertrauen zu ihm aufbauen und Gerd konnte sich einen Eindruck von Wilfrieds und Ayhans Arbeit machen.
Am ersten Abend, einem Mittwoch, Balou befand sich noch im Garten von Horst, wurde Gerd erst einmal von den „Haustieren“ bei Wilfried und Ayhan umlagert:

Am nächsten Tag ging es dann mit Balou zum Amtsveterinär. In den folgenden Tagen hatte Gerd die Gelegenheit, Wilfried und Ayhan bei der Versorgung der Straßentiere zu begleiten. Dabei hat er auch Sedef und Sigrid kennen gelernt, zwei Freundinnen von Wilfried und Ayhan. Hier ein paar Fotos, die Gerd uns geschickt hat:



Am Samstag ging es dann mit Balou nach Deutschland:

Inzwischen gab es schon den ersten Bericht über das Zusammenleben von Balou, Gerd, seiner Frau Irina und Sohn Julian. Balou hat sich gut eingelebt, alle haben ihn schon sehr ins Herz geschlossen. Julian ist so begeistert von ihm, dass er sich für die Spaziergänge mit Balou sogar von seinem Computer losreißen kann.
Auch eine Hundetrainerin war schon da: Wie nicht anders zu erwarten, gefällt Balou ihr sehr gut.
Was Balou gar nicht mag, sind Mopeds und Mofas. Auf der Jagd nach ihnen hätte er sein neues Frauchen fast umgerissen.
Zu Hause benimmt Balou sich vorbildlich. Wenn Irina oder Gerd das Hundegeschirr auf den Boden legen, setzt er sich davor und sie brauchen es ihm nur anzulegen.
Als Balou das erste Mal den eingeschalteten Fernseher gesehen hat, hat er sich so erschrocken, dass er in den Flur flüchtete. Die Neugier hat ihn dann aber doch wieder zurückkehren lassen. Ganz langsam und tief geduckt schlich er sich wieder an und schaute gebannt auf den Fernseher. Das Ding war ihm nicht geheuer. Gerd hat dann nach einem Sender gesucht, in dem vielleicht gerade ein Film oder ein Bericht mit Hunden lief. Und tatsächlich lief gerade „Marley und ich“. Und wenn der Labrador im Bild war, schaute Balou ganz aufmerksam zu und ging sogar zu ihm hin, um zu schnüffeln.




Liebe Irina, Gerd und Julian, wir sind sehr glücklich darüber, dass unser lieber Kaan-Balou bei euch ein so schönes Zuhause gefunden hat! Es wäre schön, wenn ihr uns weiterhin an eurem gemeinsamen Leben teilhaben lasst, denn Balou hat doch durch seine Geschichte einige Herzen berührt.
Dir, liebe Ingrid, danken wir dafür, dass du als Patin dem tollen Balou bis zu seinem Happy End zur Seite gestanden hast!
Liebe Grüße
Rita
