Jahren kannte und die alle einen zufriedenen , wohlgenährten Eindruck machten.
Kein Wunder , dank der täglichen Futterrationen von Wilfried!
Außerdem kümmert sich um die Hunde am Friedhof auch noch Lisa. Dort dürfen einige Fellnasen zumindest zeitweise mit ins
Haus, richtig glückliche Straßenhunde.
Der letzte Tag unseres Aufenthalts war allerdings für uns sehr bedrückend.
Am Genpa , wahrscheinlich frisch ausgesetzt, stand ein sehr alter Kangalrüde, der sich nur mit Mühe auf den Beinen halten konnte,
offensichtlich hochgradig Leishmaniosekrank.
Wilfried versorgte ihn mit Futter und wird ihn jeden tag besuchen, füttern und beobachten.
Ein Müllsammler bat Wilfried ihm zu folgen, er müsse ihm was zeigen...
Wir fuhren 20 Min., hinterher ins Niemansland, weit weg von jeglicher Behausung auf einem Weg der den Namen nicht
verdient hat und nur aus Geröll und Steinen bestand, überall Abfall..
Dann eine zusammengezimmerte Hütte(die offensichtlich der Müllsammler gebaut hatte) in der eine Hündin mit 8 Welpen, ca. 2 bis 3
Wochen alt.
Die Hündin bekam reichlich Futter und Wasser, danach ca 500 m weiter eine völlig ausgemergelte Hündin mit 9!
sehr gesund und munter wirkenden Welpen, die gleich freudig auf uns zu gewackelt kamen.
Auch hier bekam die Familie zu fressen und zu saufen, sogar die Kleinen fraßen mit großem Appetit.
Wilfried gab dem Müllsammler noch Futter und der versprach, sich weiter zu kümmern....
Wohl wissend, daß es sich hier um keine Ausnahmesituation handelt und es mit Sicherheit außerhalb der von den
Tierschützern betreuten Futterstellen viele solcher Schicksale gibt, verliesen wir die kleine Familie mit einem Kloß
im Hals und traurigem Herzen.
Wilfried begegnet dem Müllfahrer öfter, er wird ihm Futter für die Hundefamilien mitgeben und ich hoffe sehr, daß sie
dadurch eine Chance haben...
Traurige Grüße
Gaby
















































