Hallo zusammen,
hier mal ein neuer Eintrag zu Batida.

Kurz vor Weihnachten (23.12.) hatten wir unseren ersten Termin bei der Hundeschule. Ganze 90 Minuten wurden uns Fragen gestellt, Dinge erklärt und schon ein wenig geübt. Die Hundetrainerin hat ziemlich schnell erkannt, dass Batida jagdlich interessiert ist und anders, als viele Jagdhunde, mit der Nase und Augen ihre Umgebung absucht. Das macht das Training ein wenig komplizierter, aber Philip, Batida und ich sind mit Enthusiạsmus dabei. Da wir viele Dinge nicht üben müssen (sie kennt Platz, Sitz, scht (das ist ein nein), weiter, Auto fahren und mittlerweile Pferde), können wir uns auf das Thema konzentrieren. Der Plan sieht so aus, dass wir Batida eine Alternative zum Jagen geben - sprich die Arbeit mit einem Futterbeutel. Da Batida findet, dass spielen nur für Welpen toll ist, muss sie erst einmal lernen wie toll so ein Futterbeutel ist. Sie bekommt also nur noch Futter aus dem Beutel und das auch nur, wenn sie etwas dafür getan hat. Lebenwurst und Kochschinken haben sie bereits als gute Helfer herauskristallisiert.

Des Weiteren üben wir sehr stark am "Hier", denn Batida soll ja später in jeder Situation abrufbar sein. Da fremde Umgebungen (draußen) durch die vielen Gerüche immer noch ziemlich viel Stress für sie bedeuten und sie uns dann nicht wahrnehmen kann, dürfen wir die nächsten Wochen leider immer nur eine bestimmte Strecke gehen und das "frei" laufen (bis jetzt ja nur in abgezäunten Gebieten) muss auch erst einmal pausieren. Das Training der letzten Tage zeigte uns aber schon, dass das Lernen auf bekannter Strecke viel besser funktioniert als an Orten, die sie nicht kennt.
Wir sind schon gespannt, was die Trainerin beim nächsten Termin sagt.

Weihnachten verlief auch total unkompliziert, egal, ob wir Besuch hatten oder wir zu Besuch irgendwo waren. Batida zuliebe waren Philip und ich gestern Zuhause, waren nicht draußen zum Knallen und haben auch keine Leute eingeladen. Wir wollten, dass alles so normal wie immer ist und wenn sie Angst zeigt, wären wir für sie da gewesen. Aber Batida hat von dem Knallen nicht wirklich viel mitbekommen. Sie hat tief und fest geschlafen, als wäre nichts gewesen. Wir sind so unendlich stolz auf sie, dass sie alles so gut meistert und so eine liebe, verschmuste Hündin ist. Wir sind auch am überlegen, ob (wenn sie freilaufend im Gelände abrufbar ist) wir mit Batida zur Suchhundestaffel gehen, damit sie das tun kann, was sie so gerne mag. Mit ihrer Nase arbeiten.
