heute wende ich mich nicht wegen der Tierfreunde Antalya an Euch. Nein, heute geht es um „Moldawien Schlupfwinkel“, eine Organisation, die dem „Stimme der Tiere e.V.“ angeschlossen ist und die ich ebenfalls seit einigen Jahren unterstütze. Doch bevor ich zu meinem eigentlichen Anliegen komme, möchte ich Euch „Moldawien Schlupfwinkel“ kurz vorstellen.
Als Inge Reuther, eine gute Freundin von mir, im Jahr 2001 von der schrecklichen Tierqual erfuhr, unter der die Straßentiere in Moldawien, dem ärmsten Land Europas, leiden müssen, war sie zutiefst erschüttert. Unsäglich ist vor allem das Los der Hunde. Tausende von ihnen fristen dort in Straßengräben, Ruinen und Müllhalden ihr Leben, die meisten sind halb verhungert und krank oder von Menschenhand verletzt und ihrem Schicksal überlassen. Auch von einem so genannten Auffanglager erfuhr Inge Reuther, deren Mitarbeiter Straßenhunde einfangen. Doch dieses Lager ist nichts anderes als ein Todeslager, wo die Hunde wenige Stunden nach ihrer Ankunft mit Eisenstangen erschlagen werden.
Inge Reuther, die schon damals im Tierschutz aktiv war, beschloss zu helfen. Erst als Einzelkämpferin, dann als Mitbegründerin der Casa Katharina, jetzt für „Moldawien Schlupfwinkel“.
Inzwischen werden von „Moldawien Schlupfwinkel“ nicht nur private Tierschützer wie Ludmilla, Angela und Galina (mit 88 Jahren die älteste) unterstützt, die Hunde und Katzen von der Straße auflesen oder Hunde aus dem Todeslager holen, um sie bei sich aufzunehmen. Dank der Spenden von vielen lieben Menschen konnte auch eine Datscha erworben und für die Tiere eingerichtet werden. Und seit September 2014 wird zusätzlich eine Farm für die Tiere ausgebaut.
Derzeit befinden sich ca. 180 Hunde in der Obhut von „Moldawien Schlupfwinkel“, dazu kommen zahlreiche Tiere, die auf der Straße versorgt werden. Katzen werden bisher nur privat versorgt.
Ludmilla zum Beispiel betreut in ihrer Wohnung zur Zeit 72 Katzen, die sie verletzt und ausgehungert auf der Straße gefunden und wieder aufgepäppelt hat. Da dies natürlich kein Dauerzustand sein kann, muss dringend ein Katzenhaus gebaut werden. Allein schon, um Ludmilla zu entlasten, denn sie betreut ebenfalls noch 21 Hunde zu Hause sowie 29 Straßenhunde, die sie bis spät in die Nacht versorgt.

Fotos von der neuen Farm, die zur Zeit ausgebaut wird


Einer der vielen Hunde, die im Winter auf der Straße versorgt werden müssen, da es momentan keinen Platz gibt, um weitere Tiere aufzunehmen.

Die 88-jährige Galina versorgt in ihrer Wohnung und Garten derzeit 28 Hunde und 20 Katzen. Kürzlich wurden ihr wieder 6 Welpen vor die Tür gesetzt. Hier seht ihr Galina mit der Tierärztin Tatiana, die die Welpen abholt,um sie zu Christa Schechtl ins Tierheim Laika zu bringen. Inge Reuther hat mit Christa Schechtl die Tierheime nach Moldawien gebracht.


So, nun komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen: Frau Marlene Hättasch, die durch Helficus auf uns aufmerksam gemacht wurde, hat uns viele, von ihr selbst gefertigte Taschen, Ketten und andere schöne Dinge geschickt, wahre Designerstücke, die sie mit viel Liebe und Mühe und einer unglaublichen Kreativität hergestellt hat, damit wir sie zugunsten von „Moldawien Schlupfwinkel“ verkaufen können. Der Erlös wird dem Bau des neuen Katzenhauses zugute kommen.
Inge Reuther, das gesamte Team von „Moldawien Schlupfwinkel“ und natürlich auch ich möchten uns bei Wilfried und Ayhan dafür bedanken, dass wir dieses Forum für den Verkauf nutzen dürfen.
Nun hoffe ich, dass Ihr kräftig zuschlagt, damit das Katzenhaus schnell gebaut und Ludmilla somit entlastet werden kann.




























































