Frühkastrationen
Frühkastrationen
Hier ein bemerkenswerter Bericht von Frau Dorothea Friz vom italienischen Tierschutzverein LEGA PRO ANIMALE
den wir sehr interessant finden und allen Interessierten nicht vorenthalten möchten
Nachdem mich so viele aufmerksame Leser meines Berichtes über die Kastrationsaktion in Lettojanni angeschrieben haben, da sie irritiert darüber waren, dass wir so junge Kätzchen (und auch Hundewelpen) schon kastrieren, und besorgt waren, dass dies für die Tiere gesundheitliche Probleme mit sich bringen könnte, möchte ich Ihnen allgemein meine Erfahrungen mit der “Frühkastration” mitteilen. Wir kastrieren alles, weil ich keine andere Wahl habe. Hier ist es nicht so, dass wir die kleinen Kätzchen aus den Kolonien mitnehmen und aufziehen können. Es sind schlichtweg zu viele. Die Leute, die die Kolonien betreuen, sind nicht so aufmerksam wie Katzenbetreuer in Deutschland, hier ist alles anders. Die Leute denken, dass die Straßentiere in erster Linie Futter brauchen. Die meisten Betreuer der Kolonien erkennen nicht einmal schwere Infektionskrankheiten. Wenn wir also irgendwo kastrieren, wo wir sicher sind, dass wir in Zukunft keinen Zugang mehr zu den Katzen haben, kastrieren wir alle, die wir bekommen können. Es ist der einzige Weg, weiteres Elend zu verhindern.
Außerdem kastriere ich alle Welpen vor der Vermittlung. Und das kam so:
Ich habe in den 80er Jahren in München studiert. Von Kastrationen sprach man damals überhaupt noch nicht. Ich hatte eine Hündin, die regelmäßig scheinträchtig war, aber keiner sagte mir, dass man die kastrieren müsste. Sie hatte natürlich ihre Mammatumore und als sie 15 Jahre alt war, musste ich sie einschläfern. Das war sehr hart für mich, ich war damals schon in Italien und habe allen Leuten davon erzählt. Ich biete die Kastration nicht nur als Mittel zur Lösung des Überbevölkerungsproblems an, sondern vor allem für das allgemeine Wohlbefinden der Tiere, Männchen wie Weibchen.
Nun, auch ich habe anfangs nach der ersten Läufigkeit kastriert. Aber manchmal sind die Tiere abgehauen und gedeckt zurückgekommen. Die Besitzer wollten die Schwangerschaft nicht unterbrechen. Da ist mir die erste Veröffentlichung aus Amerika in die Hände geraten: man hat herausgefunden, dass, wenn man vor der ersten Läufigkeit operiert, niemals Mammatumore auftreten können. Und das ist auch logisch: die Läufigkeit bereitet die Hündin hormonell auf eine Schwangerschaft vor und die Hormone wissen ja nicht, dass wir fürsorgliche Besitzer der Natur ein Schnippchen schlagen und das arme Weibchen einsperren. Das betreffende Tier bildet sich mehr oder weniger akzentuiert eine Trächtigkeit ein. Die einen bauen sogar ein Nest und haben die Milchdrüsen prall voll Milch. Bei anderen ist es weniger auffällig. Die Rückstände dieser Milch verursachen die Mammatumore. Wenn man also vor der ersten Läufigkeit kastriert, gibt es nie Milch in den Milchdrüsen und somit nie Mammatumore.
Wir haben angefangen, nach dem Zahnwechsel zu kastrieren, also mit 4-5 Monaten.
Dann hatten wir ein weiteres Problem: Wenn wir Welpen vermittelt haben, haben wir die Leute einen Vertrag unterschreiben lassen, dass sie die Tiere im Alter von 4-5 Monaten zurück bringen müssen für eine kostenlose Kastration. Die Männchen kamen nie und von den Weibchen kamen circa 30 % zurück. Wir haben die Leute angerufen, angeschrieben, gedroht. Aber sehen Sie, wir sind hier in Italien, selbst der unterschriebene Vertrag hat uns keinerlei Recht gegeben. Wenn der neue Besitzer sich entschlossen hatte, sein Tier Junge werfen zu lassen, hatten wir keine Chance das zu ändern. Vielleicht ist das in Deutschland anders????
Nachdem ich neben meiner vielen Arbeit und Korrespondenz auch nie versäume, mich fortzubilden, habe ich natürlich nie eine Veröffentlichung ausgelassen, die das Thema Frühkastration behandelt. Und siehe da, die amerikanischen Vereine hatten die gleichen Probleme: Nur 30 % der Tiere kamen zur Kastration zurück, auch wenn die Vereine in den USA die Leute schon im voraus für die OP bezahlen ließen. Sie dachten, dass würde mehr Gewicht haben. Aber so war es nicht. So haben die amerikanischen Kollegen schon vor über 25 Jahren angefangen, das Kastrationsalter von Kätzchen und Hundewelpen immer weiter herunterzuschrauben und haben beobachtet, was passiert. Es sind Studienreihen, die über viele Jahre hinweg dauerten. Und es ist nichts passiert.
Ich kann mich noch sehr gut an meine Aufregung erinnern, als ich den ersten Welpen mit 3 Monaten operiert habe. Und wie ich mich gewundert habe, wie groß die Eierstöcke schon waren (so groß wie bei einem Welpen mit 5 Monaten!). Nur der Uterus war ein dünnes Fädchen, schwer zu finden. Und was mich so fasziniert hat war, dass der Welpe quasi in dem Moment, als ich das Narkosegas zugedreht habe, aufgewacht ist und spielen wollte. Und das war kein Einzelfall. Seit 1985 kastriere ich regelmäßig Welpen vor der Vermittlung und vor allem wenn wir in Kolonien arbeiten (vorwiegend Katzen, aber hier leben auch Hunde auf der Strasse!). Bisher sicherlich schon über 2000 an der Zahl. Ein großer Teil der Tiere , die ich hier in Italien vermittelt habe, ist Kunde geblieben. Ich habe die Tiere heranwachsen sehen und manche sind schon an Altersschwäche gestorben. Viele von den früh kastrierten Hunden und Katzen sind in Deutschland vermittelt und ich stehe regelmäßig mit den Besitzern in Kontakt. ES SIND NIE GESUNDHEITLICHE PROBLEME AUFGETRETEN, DIE MIT DER FRÜHKASTRATION IN VERBINDUNG GEBRACHT WERDEN KÖNNTEN!
Es gibt noch ein großes Fragezeichen in der Wissenschaft: das Wachstumshormon wird normalerweise durch die Sekretion der Geschlechtshormone gestoppt, also dann, wenn die Tiere geschlechtsreif sind und die Gonaden (Hoden/Eierstöcke) ihre Funktion aufnehmen. Was theoretisch passieren müsste ist, dass die Tiere nicht aufhören zu wachsen, also riesengroß werden. Das war auch die Befürchtung in den ersten Jahren in Amerika, als man diese Versuchreihen startete. Aber so ist es dann doch nicht gekommen. Ich habe auch keinerlei Riesenwuchs feststellen können. Wenn Sie also im Alter des Zahnwechsels kastrieren, das passiert im Alter von 4 Monaten, sind die Tiere auch noch nicht geschlechtsreif und es müsste das gleiche geschehen, aber Sie haben sicherlich auch noch nie irgendwelche Riesenkatzen erlebt.
Bei der Operation an sich muss man große Erfahrung haben, sehr schnell sein, die kleinen Welpen müssen 2-3 Stunden vor der OP das letzte Mal fressen, wir haben die Tiere auf einem Heizkissen während der OP (auch im fahrbaren OP!) und am Tropf. Wir arbeiten natürlich mit einem Narkosegerät (Isofluran), welches eine schonende und gut steuerbare und damit sichere Narkose ermöglicht. Der Eingriff dauert wenige Minuten (mehr als die Hälfte weniger als bei einer erwachsenen Katze oder einem erwachsenen Hund!). Es treten nie Blutungen auf, weil alles so winzig ist. Die Tiere wachen sofort aus der Narkose auf und sind topfit. Sie fressen circa 1-2 Stunden nach der OP und die Welt ist wieder in Ordnung, wie wenn nichts gewesen wäre. Meiner Erfahrung nach (circa 30.000 Kastrationen!) leiden die Tiere mehr mit zunehmendem Alter, insbesondere was das Schmerzempfinden angeht. Ich habe keinerlei Nachteile feststellen können und wir praktizieren, wie gesagt, die Frühkastration in großer Anzahl schon seit 1985.
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich mir Betreuer der Katzen- und Hundekolonien wünsche wie in Deutschland, aber das ist wohl eine Utopie hier. Es gibt hier Leute, die absichtlich (oder unbewusst?) Welpen und Kätzchen auf die Welt kommen lassen, weil sie Angst haben, eines Tages nichts mehr zu tun zu haben. Das Gefühl, „gebraucht zu werden”, lässt nicht zu, dass man das Problem löst, dass die Anzahl der Tiere verringert wird.
Wir sind gerne bereit, weitere Fragen zu beantworten und wenn Sie die englische Sprache beherrschen, übersenden wir Ihnen auch gerne Kopien von den erwähnten Veröffentlichungen.
den wir sehr interessant finden und allen Interessierten nicht vorenthalten möchten
Nachdem mich so viele aufmerksame Leser meines Berichtes über die Kastrationsaktion in Lettojanni angeschrieben haben, da sie irritiert darüber waren, dass wir so junge Kätzchen (und auch Hundewelpen) schon kastrieren, und besorgt waren, dass dies für die Tiere gesundheitliche Probleme mit sich bringen könnte, möchte ich Ihnen allgemein meine Erfahrungen mit der “Frühkastration” mitteilen. Wir kastrieren alles, weil ich keine andere Wahl habe. Hier ist es nicht so, dass wir die kleinen Kätzchen aus den Kolonien mitnehmen und aufziehen können. Es sind schlichtweg zu viele. Die Leute, die die Kolonien betreuen, sind nicht so aufmerksam wie Katzenbetreuer in Deutschland, hier ist alles anders. Die Leute denken, dass die Straßentiere in erster Linie Futter brauchen. Die meisten Betreuer der Kolonien erkennen nicht einmal schwere Infektionskrankheiten. Wenn wir also irgendwo kastrieren, wo wir sicher sind, dass wir in Zukunft keinen Zugang mehr zu den Katzen haben, kastrieren wir alle, die wir bekommen können. Es ist der einzige Weg, weiteres Elend zu verhindern.
Außerdem kastriere ich alle Welpen vor der Vermittlung. Und das kam so:
Ich habe in den 80er Jahren in München studiert. Von Kastrationen sprach man damals überhaupt noch nicht. Ich hatte eine Hündin, die regelmäßig scheinträchtig war, aber keiner sagte mir, dass man die kastrieren müsste. Sie hatte natürlich ihre Mammatumore und als sie 15 Jahre alt war, musste ich sie einschläfern. Das war sehr hart für mich, ich war damals schon in Italien und habe allen Leuten davon erzählt. Ich biete die Kastration nicht nur als Mittel zur Lösung des Überbevölkerungsproblems an, sondern vor allem für das allgemeine Wohlbefinden der Tiere, Männchen wie Weibchen.
Nun, auch ich habe anfangs nach der ersten Läufigkeit kastriert. Aber manchmal sind die Tiere abgehauen und gedeckt zurückgekommen. Die Besitzer wollten die Schwangerschaft nicht unterbrechen. Da ist mir die erste Veröffentlichung aus Amerika in die Hände geraten: man hat herausgefunden, dass, wenn man vor der ersten Läufigkeit operiert, niemals Mammatumore auftreten können. Und das ist auch logisch: die Läufigkeit bereitet die Hündin hormonell auf eine Schwangerschaft vor und die Hormone wissen ja nicht, dass wir fürsorgliche Besitzer der Natur ein Schnippchen schlagen und das arme Weibchen einsperren. Das betreffende Tier bildet sich mehr oder weniger akzentuiert eine Trächtigkeit ein. Die einen bauen sogar ein Nest und haben die Milchdrüsen prall voll Milch. Bei anderen ist es weniger auffällig. Die Rückstände dieser Milch verursachen die Mammatumore. Wenn man also vor der ersten Läufigkeit kastriert, gibt es nie Milch in den Milchdrüsen und somit nie Mammatumore.
Wir haben angefangen, nach dem Zahnwechsel zu kastrieren, also mit 4-5 Monaten.
Dann hatten wir ein weiteres Problem: Wenn wir Welpen vermittelt haben, haben wir die Leute einen Vertrag unterschreiben lassen, dass sie die Tiere im Alter von 4-5 Monaten zurück bringen müssen für eine kostenlose Kastration. Die Männchen kamen nie und von den Weibchen kamen circa 30 % zurück. Wir haben die Leute angerufen, angeschrieben, gedroht. Aber sehen Sie, wir sind hier in Italien, selbst der unterschriebene Vertrag hat uns keinerlei Recht gegeben. Wenn der neue Besitzer sich entschlossen hatte, sein Tier Junge werfen zu lassen, hatten wir keine Chance das zu ändern. Vielleicht ist das in Deutschland anders????
Nachdem ich neben meiner vielen Arbeit und Korrespondenz auch nie versäume, mich fortzubilden, habe ich natürlich nie eine Veröffentlichung ausgelassen, die das Thema Frühkastration behandelt. Und siehe da, die amerikanischen Vereine hatten die gleichen Probleme: Nur 30 % der Tiere kamen zur Kastration zurück, auch wenn die Vereine in den USA die Leute schon im voraus für die OP bezahlen ließen. Sie dachten, dass würde mehr Gewicht haben. Aber so war es nicht. So haben die amerikanischen Kollegen schon vor über 25 Jahren angefangen, das Kastrationsalter von Kätzchen und Hundewelpen immer weiter herunterzuschrauben und haben beobachtet, was passiert. Es sind Studienreihen, die über viele Jahre hinweg dauerten. Und es ist nichts passiert.
Ich kann mich noch sehr gut an meine Aufregung erinnern, als ich den ersten Welpen mit 3 Monaten operiert habe. Und wie ich mich gewundert habe, wie groß die Eierstöcke schon waren (so groß wie bei einem Welpen mit 5 Monaten!). Nur der Uterus war ein dünnes Fädchen, schwer zu finden. Und was mich so fasziniert hat war, dass der Welpe quasi in dem Moment, als ich das Narkosegas zugedreht habe, aufgewacht ist und spielen wollte. Und das war kein Einzelfall. Seit 1985 kastriere ich regelmäßig Welpen vor der Vermittlung und vor allem wenn wir in Kolonien arbeiten (vorwiegend Katzen, aber hier leben auch Hunde auf der Strasse!). Bisher sicherlich schon über 2000 an der Zahl. Ein großer Teil der Tiere , die ich hier in Italien vermittelt habe, ist Kunde geblieben. Ich habe die Tiere heranwachsen sehen und manche sind schon an Altersschwäche gestorben. Viele von den früh kastrierten Hunden und Katzen sind in Deutschland vermittelt und ich stehe regelmäßig mit den Besitzern in Kontakt. ES SIND NIE GESUNDHEITLICHE PROBLEME AUFGETRETEN, DIE MIT DER FRÜHKASTRATION IN VERBINDUNG GEBRACHT WERDEN KÖNNTEN!
Es gibt noch ein großes Fragezeichen in der Wissenschaft: das Wachstumshormon wird normalerweise durch die Sekretion der Geschlechtshormone gestoppt, also dann, wenn die Tiere geschlechtsreif sind und die Gonaden (Hoden/Eierstöcke) ihre Funktion aufnehmen. Was theoretisch passieren müsste ist, dass die Tiere nicht aufhören zu wachsen, also riesengroß werden. Das war auch die Befürchtung in den ersten Jahren in Amerika, als man diese Versuchreihen startete. Aber so ist es dann doch nicht gekommen. Ich habe auch keinerlei Riesenwuchs feststellen können. Wenn Sie also im Alter des Zahnwechsels kastrieren, das passiert im Alter von 4 Monaten, sind die Tiere auch noch nicht geschlechtsreif und es müsste das gleiche geschehen, aber Sie haben sicherlich auch noch nie irgendwelche Riesenkatzen erlebt.
Bei der Operation an sich muss man große Erfahrung haben, sehr schnell sein, die kleinen Welpen müssen 2-3 Stunden vor der OP das letzte Mal fressen, wir haben die Tiere auf einem Heizkissen während der OP (auch im fahrbaren OP!) und am Tropf. Wir arbeiten natürlich mit einem Narkosegerät (Isofluran), welches eine schonende und gut steuerbare und damit sichere Narkose ermöglicht. Der Eingriff dauert wenige Minuten (mehr als die Hälfte weniger als bei einer erwachsenen Katze oder einem erwachsenen Hund!). Es treten nie Blutungen auf, weil alles so winzig ist. Die Tiere wachen sofort aus der Narkose auf und sind topfit. Sie fressen circa 1-2 Stunden nach der OP und die Welt ist wieder in Ordnung, wie wenn nichts gewesen wäre. Meiner Erfahrung nach (circa 30.000 Kastrationen!) leiden die Tiere mehr mit zunehmendem Alter, insbesondere was das Schmerzempfinden angeht. Ich habe keinerlei Nachteile feststellen können und wir praktizieren, wie gesagt, die Frühkastration in großer Anzahl schon seit 1985.
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich mir Betreuer der Katzen- und Hundekolonien wünsche wie in Deutschland, aber das ist wohl eine Utopie hier. Es gibt hier Leute, die absichtlich (oder unbewusst?) Welpen und Kätzchen auf die Welt kommen lassen, weil sie Angst haben, eines Tages nichts mehr zu tun zu haben. Das Gefühl, „gebraucht zu werden”, lässt nicht zu, dass man das Problem löst, dass die Anzahl der Tiere verringert wird.
Wir sind gerne bereit, weitere Fragen zu beantworten und wenn Sie die englische Sprache beherrschen, übersenden wir Ihnen auch gerne Kopien von den erwähnten Veröffentlichungen.
Re: Frühkastrationen
Liebe Julia,
der Bericht ist überaus interessant. Auch ich war immer der Meinung, dass z.B. Katzen mindestens 6 Monate alt sein müssen zur Kastration, wobei manche Kätzinnen in diesem Alter schon rollig werden.
Und die Sache mit den Mammatumoren, die so schlichtweg vermieden werden können, ist einfach nur toll.
Ich werde mir den Bericht gut merken und die Info weitergeben an Alle, die das bisher auch nicht wussten.

der Bericht ist überaus interessant. Auch ich war immer der Meinung, dass z.B. Katzen mindestens 6 Monate alt sein müssen zur Kastration, wobei manche Kätzinnen in diesem Alter schon rollig werden.
Und die Sache mit den Mammatumoren, die so schlichtweg vermieden werden können, ist einfach nur toll.
Ich werde mir den Bericht gut merken und die Info weitergeben an Alle, die das bisher auch nicht wussten.
Gruß
Vera + die Miezis (Felipe, Xenon, Kiri, Claudie, Nemo Joschi Bienlein und Venus auf dem Sofa und den Regenbogengängern im Herzen)
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenige Auserwählte einen
Blick in das Reich der Feen tun können.
Vera + die Miezis (Felipe, Xenon, Kiri, Claudie, Nemo Joschi Bienlein und Venus auf dem Sofa und den Regenbogengängern im Herzen)
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenige Auserwählte einen
Blick in das Reich der Feen tun können.
Re: Frühkastrationen
Liebe Vera,
Du kannst Dir ja den Originalbericht bei Lega ProAnimale kopieren und dann weiterverbreiten.
Ich fand es auch interessant, war ich doch auch immer der Meinung, man solle die Kastra so
weit wie möglich hinausschieben.
Vor kurzem hatte ich auf die Anzeige von den beiden Hündinnen Marlie und Rixa eine sehr em-
pörte Nachricht einer Tierheilpraktikerin, die sehr schimpfte, daß die Hündinnen vor der ersten
Läufigkeit schon kastriert würden, sie empfahl, sogar die 2. Läufigkeit abzuwarten.
Mal abgesehen davon, daß die Mammatumore verhindert werden, ist das im Tierschutz ja über-
haupt nicht machbar - in allen südlichen Ländern will man ja jede Trächtigkeit verhindern, und
wie sollte das z.B. bei Wilfried gehen, wenn er Rüden und Mädels zusammen aufzieht.
Also schon eine gute Sache, jetzt von einer erfahrenen Tierschutzärztin verständlich erklärt.
Liebe Grüße aus dem Norden
Julia
Du kannst Dir ja den Originalbericht bei Lega ProAnimale kopieren und dann weiterverbreiten.
Ich fand es auch interessant, war ich doch auch immer der Meinung, man solle die Kastra so
weit wie möglich hinausschieben.
Vor kurzem hatte ich auf die Anzeige von den beiden Hündinnen Marlie und Rixa eine sehr em-
pörte Nachricht einer Tierheilpraktikerin, die sehr schimpfte, daß die Hündinnen vor der ersten
Läufigkeit schon kastriert würden, sie empfahl, sogar die 2. Läufigkeit abzuwarten.
Mal abgesehen davon, daß die Mammatumore verhindert werden, ist das im Tierschutz ja über-
haupt nicht machbar - in allen südlichen Ländern will man ja jede Trächtigkeit verhindern, und
wie sollte das z.B. bei Wilfried gehen, wenn er Rüden und Mädels zusammen aufzieht.
Also schon eine gute Sache, jetzt von einer erfahrenen Tierschutzärztin verständlich erklärt.
Liebe Grüße aus dem Norden
Julia
-
tinaberlin
- Beiträge: 145
- Registriert: Di 2. Dez 2014, 16:30
Re: Frühkastrationen
Hallo ihr Lieben,
auch ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit der Frühkastration gemacht.
Vielleicht ist es auch ein wenig Panik, die ich sonst schiebe, da ich schon mehrfach Hündinnen mit einem Mamma-Karzinom gesehen habe,
die erst später oder garnicht kastriert wurden.
Meine Tiere müssen (wenn ich sie sehr jung bekomme), zeitig unter das Messer und allen ging es danach sehr schnell wieder sehr gut.
Ich fand den Bericht SEHR interessant
Liebe Grüße aus Berlin
Tina
auch ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit der Frühkastration gemacht.
Vielleicht ist es auch ein wenig Panik, die ich sonst schiebe, da ich schon mehrfach Hündinnen mit einem Mamma-Karzinom gesehen habe,
die erst später oder garnicht kastriert wurden.
Meine Tiere müssen (wenn ich sie sehr jung bekomme), zeitig unter das Messer und allen ging es danach sehr schnell wieder sehr gut.
Ich fand den Bericht SEHR interessant
Liebe Grüße aus Berlin
Tina
Re: Frühkastrationen
hätte man den Artikel nicht einfach auf unsere seite kopieren können das wäre dann für dich viel einfacher gewesen,
aber vielen dank für die viele zeit welche du aufgebracht hast um die Tierfreunde zu informieren
Liebe Grüsse Wilfried
Re: Frühkastrationen
Julia ist eben eine fleißige Schreiberin. Oder hat einfach reinkopiert. 
Re: Frühkastrationen
na klar hab' ich reinkopiert.
Aber davon abgesehen macht mir das Schreiben auch keine Mühe,
kann es sehr schnell weil ich ja noch das 10-Finger-System gelernt
habe - wer kann das heute schon noch
Liebe Grüße aus dem Norden
Julia
Aber davon abgesehen macht mir das Schreiben auch keine Mühe,
kann es sehr schnell weil ich ja noch das 10-Finger-System gelernt
habe - wer kann das heute schon noch
Liebe Grüße aus dem Norden
Julia
-
martina gassner
- Beiträge: 35
- Registriert: Di 19. Mai 2015, 16:52
Re: Frühkastrationen
eine frage hätte ich zu dem thema noch.
es ist ja hauptsächlich die rede von mamma-tumoren, was zunächst durchaus plausibel klingt...
so ganz kann ich dem argument dann aber doch nicht folgen, denn wenn ich den gendanken zu ende denke hieße das, dass menschliche eltern für ihre töchter entscheiden müssten ob es richtig ist sich weiter fortzupflanzen, und sie zum schutz vor brustkrebs vor der ersten periode, also sagen wir mal spätestens mit 10 kastrieren lassen - ein sehr absurder gedanke...
meine frage ist aber eigentlich eine ganz andere:
wie wirkt sich die kastration auf die entwicklung aus?
wird der hund jemals erwachsen? bleibt er im kopf ein welpe? wird er von erwachsenen hunden ernst genommen? was ist wenn die hündin gerade das erste mal anfängt gut zu riechen und dann noch schnell kastriert wird bevor was passiert - riecht sie dann ihr leben lang und wird ihr leben lang von rüden belästigt?
und wie lässt sich die frühkastration mit dem deutschen tierschutzgesetz vereinbaren, wonach es verboten ist, wirbeltieren intakte organe zu entfernen - das gilt ja nicht nur für ohren und schwänze sondern auch für eier(stöcke)...?
ich bin nach wie vor verunsichert bei diesem thema und würde für meinen hund eine kastration frühestens nach der ersten läufigkeit planen wenn ich die entscheidungsfreiheit hätte...
vielleicht kannst du dazu nochmal was schreiben julia, gerade was das erwachsen werden frühkastrierter hunde angeht...?
vielen dank!
es ist ja hauptsächlich die rede von mamma-tumoren, was zunächst durchaus plausibel klingt...
so ganz kann ich dem argument dann aber doch nicht folgen, denn wenn ich den gendanken zu ende denke hieße das, dass menschliche eltern für ihre töchter entscheiden müssten ob es richtig ist sich weiter fortzupflanzen, und sie zum schutz vor brustkrebs vor der ersten periode, also sagen wir mal spätestens mit 10 kastrieren lassen - ein sehr absurder gedanke...
meine frage ist aber eigentlich eine ganz andere:
wie wirkt sich die kastration auf die entwicklung aus?
wird der hund jemals erwachsen? bleibt er im kopf ein welpe? wird er von erwachsenen hunden ernst genommen? was ist wenn die hündin gerade das erste mal anfängt gut zu riechen und dann noch schnell kastriert wird bevor was passiert - riecht sie dann ihr leben lang und wird ihr leben lang von rüden belästigt?
und wie lässt sich die frühkastration mit dem deutschen tierschutzgesetz vereinbaren, wonach es verboten ist, wirbeltieren intakte organe zu entfernen - das gilt ja nicht nur für ohren und schwänze sondern auch für eier(stöcke)...?
ich bin nach wie vor verunsichert bei diesem thema und würde für meinen hund eine kastration frühestens nach der ersten läufigkeit planen wenn ich die entscheidungsfreiheit hätte...
vielleicht kannst du dazu nochmal was schreiben julia, gerade was das erwachsen werden frühkastrierter hunde angeht...?
vielen dank!
Re: Frühkastrationen
Guten Abend Martina und
Gewagte These oder ketzerischer Gedanke der Vergleich von Tieren und Menschen?!?!? Ich denke das es doch einen deutlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt, und zwar nicht nur in Gestalt, Geist, Fühlen und Denken, sondern auch was medizinische Möglichkeiten und Erfahrungswerte angeht, Mitbestimmung, Verantwortung und Entscheidungswege.
Hier in Deutschland gelten sicherlich ganz andere Regeln, auf Grund des Tierschutzgesetztes, unserer Infrastruktur und unserer Gesellschaft. Und das ist gut so.
Ich habe hier noch keine Rudel von verwahrlosten, halb verhungerten Hunden gesehen, mit trächtigen Weibchen und keiner kümmert sich.
Dort wo Wilfried arbeitet und auch in Italien, wo Frau Fritz tätig ist, ist vielleicht nicht jedes Mittel Recht, aber vieles willkommen, um das Elend zu veringern und vielleicht für die folgenden Hundegenerationen zu verhindern. Denn dort wird offensichtlich nicht so auf Tiere geachtet wie bei uns.
Und anhand des Berichtes habe ich nicht das Gefühl, das Frau Fritz fahrlässig oder unbedacht handelt.
Meine Hündin die ich von Wilfried habe, ist kastriert, und ich beobachte eine ganz normale Entwicklung vom Welpen zum Junghund. Aber wir stehen ganz am Anfang ihres Hundelebens.
Ich hatte auch am Anfang den Wunsch, Rosa unkastriert zu bekommen, konnte aber sehr schnell nachvollziehen, warum die Hunde nur kastriert vermittelt werden. Dafür spricht ja auch der Bericht von Frau Fritz und ihre Erfahrungen.
Und man braucht sich nur die Berichte von Wilfried durchzulesen und die Foto´s anzuschauen um für die Kastration zu sein. Unter diesen Lebensbedingungen so schnell wie möglich. - Vielleicht auch eine verpflichtende Verantwortuung von uns Menschen....
Vielleicht steht Julia sogar im direkten Kontakt oder hat die Möglichkeit deine Fragen weiter zu geben.
Und auch die anderen hier, sind aufgerufen ihre Erfahrungen mitzuteilen.
Auch hier bleibt mir nur zu sagen: auf regen Austausch!!!
LG Mira
Gewagte These oder ketzerischer Gedanke der Vergleich von Tieren und Menschen?!?!? Ich denke das es doch einen deutlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt, und zwar nicht nur in Gestalt, Geist, Fühlen und Denken, sondern auch was medizinische Möglichkeiten und Erfahrungswerte angeht, Mitbestimmung, Verantwortung und Entscheidungswege.
Hier in Deutschland gelten sicherlich ganz andere Regeln, auf Grund des Tierschutzgesetztes, unserer Infrastruktur und unserer Gesellschaft. Und das ist gut so.
Ich habe hier noch keine Rudel von verwahrlosten, halb verhungerten Hunden gesehen, mit trächtigen Weibchen und keiner kümmert sich.
Dort wo Wilfried arbeitet und auch in Italien, wo Frau Fritz tätig ist, ist vielleicht nicht jedes Mittel Recht, aber vieles willkommen, um das Elend zu veringern und vielleicht für die folgenden Hundegenerationen zu verhindern. Denn dort wird offensichtlich nicht so auf Tiere geachtet wie bei uns.
Und anhand des Berichtes habe ich nicht das Gefühl, das Frau Fritz fahrlässig oder unbedacht handelt.
Meine Hündin die ich von Wilfried habe, ist kastriert, und ich beobachte eine ganz normale Entwicklung vom Welpen zum Junghund. Aber wir stehen ganz am Anfang ihres Hundelebens.
Ich hatte auch am Anfang den Wunsch, Rosa unkastriert zu bekommen, konnte aber sehr schnell nachvollziehen, warum die Hunde nur kastriert vermittelt werden. Dafür spricht ja auch der Bericht von Frau Fritz und ihre Erfahrungen.
Und man braucht sich nur die Berichte von Wilfried durchzulesen und die Foto´s anzuschauen um für die Kastration zu sein. Unter diesen Lebensbedingungen so schnell wie möglich. - Vielleicht auch eine verpflichtende Verantwortuung von uns Menschen....
Vielleicht steht Julia sogar im direkten Kontakt oder hat die Möglichkeit deine Fragen weiter zu geben.
Und auch die anderen hier, sind aufgerufen ihre Erfahrungen mitzuteilen.
Auch hier bleibt mir nur zu sagen: auf regen Austausch!!!
LG Mira
Re: Frühkastrationen
Liebe Martina,
da ich kein Tierarzt bin, kann ich auch keine Behauptungen aufstellen und hier Allgemeingültiges von mir geben.
Es gibt sowieso Riesendiskussionen was das betrifft unter Tierärzten, Experten usw.. Jeder muß sich selbst seine
Meinung bilden und entscheiden, wohin er tendiert.
Tierschützer in südlichen Ländern wie auch der Türkei haben gar keine Wahl, als ihre Hündinnen vor der ersten
Läufigkeit, die Rüden vielleicht etwas später, zu kastrieren. Hier geht es schlichtweg um eine Notwendigkeit, weil
sie unkontrollierte Vermehrung verhindern müssen, die es in der Türkei nun einmal gibt und unerträglich schlimmes
Leid der Tiere nach sich zieht. In so einer Auffangstation wäre Läufigkeit bei Hündinnen also gar nicht anzudenken,
weil beide Geschlechter gemeinsam gehalten werden.
Es ist schon entsetzlich zu erleben, daß hier überall Hündinnen an der Kette hängen ohne Chance, sich vor den
Angriffen der Rüden zu schützen und dann ebenfalls später an der Kette ihre Jungen gebären. Dagegen wird von
Seiten der Tierschützer massiv gekämpft, oft vergeblich.
Wenn sich jemand nun bei uns in einen Hund verliebt hat und diesen gerne unkastriert hätte, mag es sein, daß
Wilfried einverstanden wäre, den Zeitpunkt der Kastration durch den neuen Besitzer bestimmen zu lassen, wenn es
denn zufällig so ist, daß die Hündin relativ spät läufig wird und bereits vorher ausreisen kann, es wäre dann eine ab-
solute Ausnahme.
Die Situation in diesen Ländern ist nicht mit unserer komfortablen in Deutschland zu vergleichen, wo es so gut wie
keine unkontrollierte Vermehrung gibt, jedenfalls nicht bei Hunden. Wenn die aber droht, wie in der Türkei ist eine
Kastration kein Eingriff in die Unversehrtheit des Tieres, sondern eben die Verhinderung unkontrollierter Vermehrung
und somit eine Notwendigkeit. In der Türkei hat das deutsche Tierschutzgesetz zudem keine Gültigkeit.
Die Verhinderung verschiedener Krankheitsbilder ist ein weiterer Vorteil von Frühkastrationen, wie in dem Bericht der
deutschen Tierschutzärztin aus Italien zu lesen ist.
Was das "Nicht Erwachsenwerden" betrifft, so gibt es auch hier sehr viele unterschiedliche Meinungen, und man muß
sich ganz einfach seine eigene dazu bilden aufgrund von Beispielen oder eigenen Erfahrungen.
Vielleicht können hierzu einige unserer Forumsmitglieder, die schon lange Hundebesitzer sind, etwas sagen - Du
hättest damit dann eine Diskussion angestossen, was bestimmt interessant ist. Ich warte gespannt auf hoffentlich
viele Beiträge.
Liebe Grüße
Julia
da ich kein Tierarzt bin, kann ich auch keine Behauptungen aufstellen und hier Allgemeingültiges von mir geben.
Es gibt sowieso Riesendiskussionen was das betrifft unter Tierärzten, Experten usw.. Jeder muß sich selbst seine
Meinung bilden und entscheiden, wohin er tendiert.
Tierschützer in südlichen Ländern wie auch der Türkei haben gar keine Wahl, als ihre Hündinnen vor der ersten
Läufigkeit, die Rüden vielleicht etwas später, zu kastrieren. Hier geht es schlichtweg um eine Notwendigkeit, weil
sie unkontrollierte Vermehrung verhindern müssen, die es in der Türkei nun einmal gibt und unerträglich schlimmes
Leid der Tiere nach sich zieht. In so einer Auffangstation wäre Läufigkeit bei Hündinnen also gar nicht anzudenken,
weil beide Geschlechter gemeinsam gehalten werden.
Es ist schon entsetzlich zu erleben, daß hier überall Hündinnen an der Kette hängen ohne Chance, sich vor den
Angriffen der Rüden zu schützen und dann ebenfalls später an der Kette ihre Jungen gebären. Dagegen wird von
Seiten der Tierschützer massiv gekämpft, oft vergeblich.
Wenn sich jemand nun bei uns in einen Hund verliebt hat und diesen gerne unkastriert hätte, mag es sein, daß
Wilfried einverstanden wäre, den Zeitpunkt der Kastration durch den neuen Besitzer bestimmen zu lassen, wenn es
denn zufällig so ist, daß die Hündin relativ spät läufig wird und bereits vorher ausreisen kann, es wäre dann eine ab-
solute Ausnahme.
Die Situation in diesen Ländern ist nicht mit unserer komfortablen in Deutschland zu vergleichen, wo es so gut wie
keine unkontrollierte Vermehrung gibt, jedenfalls nicht bei Hunden. Wenn die aber droht, wie in der Türkei ist eine
Kastration kein Eingriff in die Unversehrtheit des Tieres, sondern eben die Verhinderung unkontrollierter Vermehrung
und somit eine Notwendigkeit. In der Türkei hat das deutsche Tierschutzgesetz zudem keine Gültigkeit.
Die Verhinderung verschiedener Krankheitsbilder ist ein weiterer Vorteil von Frühkastrationen, wie in dem Bericht der
deutschen Tierschutzärztin aus Italien zu lesen ist.
Was das "Nicht Erwachsenwerden" betrifft, so gibt es auch hier sehr viele unterschiedliche Meinungen, und man muß
sich ganz einfach seine eigene dazu bilden aufgrund von Beispielen oder eigenen Erfahrungen.
Vielleicht können hierzu einige unserer Forumsmitglieder, die schon lange Hundebesitzer sind, etwas sagen - Du
hättest damit dann eine Diskussion angestossen, was bestimmt interessant ist. Ich warte gespannt auf hoffentlich
viele Beiträge.
Liebe Grüße
Julia
Re: Frühkastrationen
Zum Thema Entwicklung / Erwachsen werden kann ich auch nichts schreiben, würde mich auch mal interessieren!
Ansonsten bin ich in jedem Falle ganz klar FÜR die Kastration und zwar lieber zu früh als zu spät!
Bei Hunden ist es die eine Sache, aber wie viele Katzen oder andere Tiere waren wohl schon "über", weil ihre Menschen glaubten, man müsse mindestens eine Rolligkeit abwarten (hier kommt es dann auch in Deutschland zu unkontrollierter Vermehrung) oder sogar einmal Junge kriegen lassen? Auch bei Hunden kommt es dann sicher ganz schnell zu Unfällen, obwohl die Menschen daneben stehen...
Ich kenne das Spiel, meine letzte Hündin (eine Berner Sennenhündin) war nicht kastriert. Mit 2,5 Jahren habe ich sie von einem Bauernhof geholt, wo sie kurz vorher Welpen hatte (weil es ja so süß ist) und geschlagen wurde von dem Opa in der Familie, weil sie seine Enten immer gejagt hat, weswegen die Tochter sie auch abgeben wollte (kurze Zeit später kam ein Neufundländer auf den Hof in der Hoffnung, der wird keine Enten jagen
).
Sie war viel zu dick (hat alle Essensreste bekommen und sich am Kuhschrot bedient) und hatte (wohl als Folge von der Trächtigkeit) sehr wenig Fell am Schwanz und zeigte häufig Ängste, wenn ihr Fremde den Arm entgegen streckten.
Sie sollte sich erst mal erholen, richtig Vertrauen fassen und etwas abnehmen, daher habe ich sie nicht gleich kastrieren lassen. Wie sich zeigte, war ihre Läufigkeit auch unkompliziert, damit konnte man gut leben und ich habe daher keinen Bedarf gesehen, es unbedingt machen zu lassen, ist ja auch nicht ganz billig....
Leider änderte sich das mit der Zeit und sie wurde irgendwann nach der Läufigkeit immer wieder scheinschwanger, zunächst auch harmlos, aber dann immer schlimmer. Ich war jedoch der Meinung, einer 45kg-Hündin von 6 oder 7 Jahren (als es wirklich schlimmer wurde) sollte man eine solche OP ersparen, das hätte ich dann doch früher machen sollen...
Ich musste das ein oder andere Mal beherzt eingreifen und kann mir vorstellen, dass nicht jeder einfach so an fremde große Rüden rangehen mag, die ja auch in der Situation nicht leicht zu vertreiben sind, zumal die eigene Hündin fleissig auffordert
Nicht alle Rüdenbesitzer sind schnell zur Stelle, wenn man ihnen auf weite Entfernung zuruft, dass die Hündin läufig ist, manche sind auch nicht mal in Sichtweite und man muss den Rüden erst mal am besten fixieren, bis hoffentlich seine Leute auftauchen....
Ich behaupte, weder den Hündinnen noch den Rüden geht es gut damit, wenn sie ja eh nicht dürfen!!!! Hier sind wir auch schon beim großen Unterschied zum Menschen, die haben Verhütungsmittel!
Zum Schluß war es bei meiner Hündin wirklich schlimm mit der Scheinschwangerschaft und schließlich hatte sie auch Mammatumore. Die habe ich frühzeitig entdeckt und entfernen lassen trotz Bedenken bei einer über 11-jährigen Berner Sennenhündin. Leider stellte sich direkt danach heraus, dass da noch viel mehr Tumore sind, große, blutende im Bauchraum. Für eine ganz genaue Diagnose habe ich sie jedoch nicht nochmal aufschneiden lassen, ich fürchtete bei ihrem Zustand, dass sie nicht mal die Narkose überstanden hätte... ein paar Wochen hatten wir noch....
Aber ich denke, ich würde jetzt meine Hündinnen immer kastrieren lassen und Rüden sowieso. In den Ländern, wo es viele Straßenhunde gibt, denke ich auch, gibt es da gar keine Diskussion und ein abwarten der ersten Läufigkeit wäre fatal!
Ansonsten bin ich in jedem Falle ganz klar FÜR die Kastration und zwar lieber zu früh als zu spät!
Bei Hunden ist es die eine Sache, aber wie viele Katzen oder andere Tiere waren wohl schon "über", weil ihre Menschen glaubten, man müsse mindestens eine Rolligkeit abwarten (hier kommt es dann auch in Deutschland zu unkontrollierter Vermehrung) oder sogar einmal Junge kriegen lassen? Auch bei Hunden kommt es dann sicher ganz schnell zu Unfällen, obwohl die Menschen daneben stehen...
Ich kenne das Spiel, meine letzte Hündin (eine Berner Sennenhündin) war nicht kastriert. Mit 2,5 Jahren habe ich sie von einem Bauernhof geholt, wo sie kurz vorher Welpen hatte (weil es ja so süß ist) und geschlagen wurde von dem Opa in der Familie, weil sie seine Enten immer gejagt hat, weswegen die Tochter sie auch abgeben wollte (kurze Zeit später kam ein Neufundländer auf den Hof in der Hoffnung, der wird keine Enten jagen
Sie war viel zu dick (hat alle Essensreste bekommen und sich am Kuhschrot bedient) und hatte (wohl als Folge von der Trächtigkeit) sehr wenig Fell am Schwanz und zeigte häufig Ängste, wenn ihr Fremde den Arm entgegen streckten.
Sie sollte sich erst mal erholen, richtig Vertrauen fassen und etwas abnehmen, daher habe ich sie nicht gleich kastrieren lassen. Wie sich zeigte, war ihre Läufigkeit auch unkompliziert, damit konnte man gut leben und ich habe daher keinen Bedarf gesehen, es unbedingt machen zu lassen, ist ja auch nicht ganz billig....
Leider änderte sich das mit der Zeit und sie wurde irgendwann nach der Läufigkeit immer wieder scheinschwanger, zunächst auch harmlos, aber dann immer schlimmer. Ich war jedoch der Meinung, einer 45kg-Hündin von 6 oder 7 Jahren (als es wirklich schlimmer wurde) sollte man eine solche OP ersparen, das hätte ich dann doch früher machen sollen...
Ich musste das ein oder andere Mal beherzt eingreifen und kann mir vorstellen, dass nicht jeder einfach so an fremde große Rüden rangehen mag, die ja auch in der Situation nicht leicht zu vertreiben sind, zumal die eigene Hündin fleissig auffordert
Ich behaupte, weder den Hündinnen noch den Rüden geht es gut damit, wenn sie ja eh nicht dürfen!!!! Hier sind wir auch schon beim großen Unterschied zum Menschen, die haben Verhütungsmittel!
Zum Schluß war es bei meiner Hündin wirklich schlimm mit der Scheinschwangerschaft und schließlich hatte sie auch Mammatumore. Die habe ich frühzeitig entdeckt und entfernen lassen trotz Bedenken bei einer über 11-jährigen Berner Sennenhündin. Leider stellte sich direkt danach heraus, dass da noch viel mehr Tumore sind, große, blutende im Bauchraum. Für eine ganz genaue Diagnose habe ich sie jedoch nicht nochmal aufschneiden lassen, ich fürchtete bei ihrem Zustand, dass sie nicht mal die Narkose überstanden hätte... ein paar Wochen hatten wir noch....
Aber ich denke, ich würde jetzt meine Hündinnen immer kastrieren lassen und Rüden sowieso. In den Ländern, wo es viele Straßenhunde gibt, denke ich auch, gibt es da gar keine Diskussion und ein abwarten der ersten Läufigkeit wäre fatal!
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rosii lips
- Beiträge: 1761
- Registriert: Mo 6. Jan 2014, 14:53
Re: Frühkastrationen
Welcher Zeitpunkt der richtige für eine Kastration ist,kann ich aus med Sicht nicht beurteilen
Muß jeder für sich entscheiden mit Absprache des Tierarztes
Meine Hunde vom Wilfried wurden früh kastriert und sind jetzt "erwachsen"
Merke keinen Unterschied zu Hunden die später kastriert wurden!!!!!
Für Stassenhunde und Hunde die sich frei bewegen find ich eine Kastration vor der Läufigkeit
dringenst notwendig,bevor noch mehr Elend entsteht.
Auch für die jungen Hündinnen/Mütter,die unter schwersten Bedingungen auf der Strasse ihre Jungen großziehen müssen
diesen Leidensweg möchte ich jedem Hund ersparen....daher die frühe Kastration,bevor ein "Unfall" möglich wäre
Mein Tierarzt sagt,erst nach der ersten Läufigkeit,find ich auch in Ordnung für Hunde die in Aufsicht leben(an der Leine
hauptsächlich im Haus und Garten,immer im Auge während der Läufigkeit)so hab ich es mit meiner Hündin auf Anraten
des Tierarztes gemacht......bei herrenlosen Strassenhunden nicht möglich!!!!!!!!!
Muß jeder für sich entscheiden mit Absprache des Tierarztes
Meine Hunde vom Wilfried wurden früh kastriert und sind jetzt "erwachsen"
Merke keinen Unterschied zu Hunden die später kastriert wurden!!!!!
Für Stassenhunde und Hunde die sich frei bewegen find ich eine Kastration vor der Läufigkeit
dringenst notwendig,bevor noch mehr Elend entsteht.
Auch für die jungen Hündinnen/Mütter,die unter schwersten Bedingungen auf der Strasse ihre Jungen großziehen müssen
diesen Leidensweg möchte ich jedem Hund ersparen....daher die frühe Kastration,bevor ein "Unfall" möglich wäre
Mein Tierarzt sagt,erst nach der ersten Läufigkeit,find ich auch in Ordnung für Hunde die in Aufsicht leben(an der Leine
hauptsächlich im Haus und Garten,immer im Auge während der Läufigkeit)so hab ich es mit meiner Hündin auf Anraten
des Tierarztes gemacht......bei herrenlosen Strassenhunden nicht möglich!!!!!!!!!
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martina gassner
- Beiträge: 35
- Registriert: Di 19. Mai 2015, 16:52
Re: Frühkastrationen
vielen dank erst mal!
natürlich sind tiere nicht vergleichbar mit menschen - dann dürfte man ja ÜBERHAUPT nicht kastrieren, aber das totschlagargument mamma-ca ist mir einfach zu wenig... was müsste man nicht alles abschneiden und herausnehmen aus lebenden wesen um krebserkrankungen verschiedenster couleur zu verhindern...
auch dass man in ländern (es gibt auch ländliche gegenden in deutschland wo es zu viele katzen gibt weil es den leuten egal ist) gar nicht anders kann als alles zu kastrieren was man in die finger bekommt um wenigstens irgend eine chance zu haben dem ganzen herr zu werden sehe ich durchaus ein - aber bei einer hündin die sieben monate alt ist und in vier wochen ausreist sehe ich nach wie vor die notwendigkeit nicht ganz so...
einen sehr umfangreichen und wissenschaftlich fundierten artikel habe ich hier gefunden: Christine Stroop - von einer hundetrainerin und tierhomöopathin mit schwerpunkt psychologie, ich finde den text relativ neutral gehalten, es werden beide seiten beleuchtet
und noch einen den ich recht interessant finde: Nadine Liebert - von einer tierpsychologin/therapeutin die sich sehr dagegen ausspricht, wobei es hier eher um den irrglauben geht dass man dem rüden nur die eier abschneiden muss um seine eigenen erziehungsfehler ungeschehen zu machen...
die entscheidung für meine voraussichtlich zukünftige hündin ist ja schon getroffen, aber ich gehöre nun mal nicht zu den leuten die es prima finden dass der hund schon kastriert bei mir ankommt nur weil man damit geld und die intensive auseinandersetzung mit dem für und wider spart - auch ich will nur das beste für den hund, insbesondere natürlich für MEINEN hund...
nichts desto trotz würde ich gerne mehr erfahrungen hören, gerade was die geistige entwicklung von frühkastrierten hündinnen angeht...
natürlich sind tiere nicht vergleichbar mit menschen - dann dürfte man ja ÜBERHAUPT nicht kastrieren, aber das totschlagargument mamma-ca ist mir einfach zu wenig... was müsste man nicht alles abschneiden und herausnehmen aus lebenden wesen um krebserkrankungen verschiedenster couleur zu verhindern...
auch dass man in ländern (es gibt auch ländliche gegenden in deutschland wo es zu viele katzen gibt weil es den leuten egal ist) gar nicht anders kann als alles zu kastrieren was man in die finger bekommt um wenigstens irgend eine chance zu haben dem ganzen herr zu werden sehe ich durchaus ein - aber bei einer hündin die sieben monate alt ist und in vier wochen ausreist sehe ich nach wie vor die notwendigkeit nicht ganz so...
einen sehr umfangreichen und wissenschaftlich fundierten artikel habe ich hier gefunden: Christine Stroop - von einer hundetrainerin und tierhomöopathin mit schwerpunkt psychologie, ich finde den text relativ neutral gehalten, es werden beide seiten beleuchtet
und noch einen den ich recht interessant finde: Nadine Liebert - von einer tierpsychologin/therapeutin die sich sehr dagegen ausspricht, wobei es hier eher um den irrglauben geht dass man dem rüden nur die eier abschneiden muss um seine eigenen erziehungsfehler ungeschehen zu machen...
die entscheidung für meine voraussichtlich zukünftige hündin ist ja schon getroffen, aber ich gehöre nun mal nicht zu den leuten die es prima finden dass der hund schon kastriert bei mir ankommt nur weil man damit geld und die intensive auseinandersetzung mit dem für und wider spart - auch ich will nur das beste für den hund, insbesondere natürlich für MEINEN hund...
nichts desto trotz würde ich gerne mehr erfahrungen hören, gerade was die geistige entwicklung von frühkastrierten hündinnen angeht...
Re: Frühkastrationen
hallo Tanja,
danke für dein überzeugendes Beispiel, genau so war es früher bei uns auf dem Bauernhof, als die Hündinnen nicht kastriert waren und die Welpen grausam erschlagen wurden, denn niemand wusste wohin mit den Welpen, alle unsere Hündinnen haben nach ein paar jahren manche erst im hohen alter mammatumore gehabt und dann elendig nach einem langen Todeskampf gestorben, manchmal hat der kampf jahre gedauert, auch ständig mit eitrigen ausfluss mit Entzündungen und scheinschwangerschaften, das alles hätte man den Hündinnen ersparen können, lieber ein gesundes stressfreies langes leben, als auch nur eine op am Gesäuge wenn sie durch früh Kastration hätte verhindert werden können,
leider werden die unkastrierten Hündinnen in der türkei nicht alt, aber sollte mal ein Hund älter als 5 jahre werden, hat die hündinn schon x-mal babies bekommen die dann elendig umgekommen sind,
wir erleben es immer wieder , das uns leute rufen um ihrem Hund zu helfen weil es blutige Geschwüre am Gesäuge gibt, leider ist es dann zu spät, denn nach der ersten op dauert es oft nicht mehr lange bis die nächsten Tumore kommen und ca 5mon später kann nicht mehr geholfen werden, der Hund muss sterben, weil die Tumore gestreut haben,
das alles kann mit einer früh Kastration vermieden werden,
da ist doch eine evtl. Veränderung von dem Hund, sollte es überhaupt eine geben, was bist jetzt von allen den neuen früh kastrations besitzern nie geschildert wurde das kleinere übel
ich bin nach wie vor der Meinung, das man keiner hündinn eine Läufigkeit zumuten sollte, es ist stress pur und nicht nur für die strassenhündinnen, die nicht mehr wissen wohin sie sich verkriechen sollen nach den ganzen Vergewaltigungen
die Natur hat es so eingerichtet das Hunde sich um ihre art zu erhalten fortpflanzen sollen, hätten die Hunde die Möglichkeit es selbst zu bestimmen, bin ich 100% überzeugt das sich die meisten gegen die Fortpflanzung entscheiden würden
hallo Martina,
deine frage ob ein Hund jemals erwachsen wird oder immer im kopf ein Welpe bleibt usw. wenn er kastriert ist, dazu möchte ich lieber nichts schreiben, am besten du erkundigst dich bei den über 60 neuen Hunde besitzern die im letzen jahr einen frühkastrierten Hund von uns bekommen haben,
in unserem Forum gibt es bilder und berichte zB von pitta und ihren mammatumoren, es war eine besitzerhündin die auch nicht kastriert war
danke für dein überzeugendes Beispiel, genau so war es früher bei uns auf dem Bauernhof, als die Hündinnen nicht kastriert waren und die Welpen grausam erschlagen wurden, denn niemand wusste wohin mit den Welpen, alle unsere Hündinnen haben nach ein paar jahren manche erst im hohen alter mammatumore gehabt und dann elendig nach einem langen Todeskampf gestorben, manchmal hat der kampf jahre gedauert, auch ständig mit eitrigen ausfluss mit Entzündungen und scheinschwangerschaften, das alles hätte man den Hündinnen ersparen können, lieber ein gesundes stressfreies langes leben, als auch nur eine op am Gesäuge wenn sie durch früh Kastration hätte verhindert werden können,
leider werden die unkastrierten Hündinnen in der türkei nicht alt, aber sollte mal ein Hund älter als 5 jahre werden, hat die hündinn schon x-mal babies bekommen die dann elendig umgekommen sind,
wir erleben es immer wieder , das uns leute rufen um ihrem Hund zu helfen weil es blutige Geschwüre am Gesäuge gibt, leider ist es dann zu spät, denn nach der ersten op dauert es oft nicht mehr lange bis die nächsten Tumore kommen und ca 5mon später kann nicht mehr geholfen werden, der Hund muss sterben, weil die Tumore gestreut haben,
das alles kann mit einer früh Kastration vermieden werden,
da ist doch eine evtl. Veränderung von dem Hund, sollte es überhaupt eine geben, was bist jetzt von allen den neuen früh kastrations besitzern nie geschildert wurde das kleinere übel
ich bin nach wie vor der Meinung, das man keiner hündinn eine Läufigkeit zumuten sollte, es ist stress pur und nicht nur für die strassenhündinnen, die nicht mehr wissen wohin sie sich verkriechen sollen nach den ganzen Vergewaltigungen
die Natur hat es so eingerichtet das Hunde sich um ihre art zu erhalten fortpflanzen sollen, hätten die Hunde die Möglichkeit es selbst zu bestimmen, bin ich 100% überzeugt das sich die meisten gegen die Fortpflanzung entscheiden würden
hallo Martina,
deine frage ob ein Hund jemals erwachsen wird oder immer im kopf ein Welpe bleibt usw. wenn er kastriert ist, dazu möchte ich lieber nichts schreiben, am besten du erkundigst dich bei den über 60 neuen Hunde besitzern die im letzen jahr einen frühkastrierten Hund von uns bekommen haben,
in unserem Forum gibt es bilder und berichte zB von pitta und ihren mammatumoren, es war eine besitzerhündin die auch nicht kastriert war
Liebe Grüsse Wilfried
Re: Frühkastrationen
Hallo Tanja !
Also ich Spreche mal aus Erfahrung, ich hatte 5 Hündinnen,ich hatte alle 5 Hündinnen nicht kastrieren,oder sterellisieren lassen. Eine der 5 Hündinnen durfte auch einmal die Erfahrung machen Mama zu werden,denn man sagt ja das die Hündinnen dann nicht so schnell dazu neigen die Mammatumore zu bekommen. Aber was soll ich sagen, ich habe alle 5 Mädels an den Krebs verloren
Und glaub mir, schön war das ganze absolut nicht. Letztes Jahr haben wir dann Amigo zu uns genommen und der junge Mann kam kastriert bei uns an und ich muss sagen trotz früher Kastration ist er genauso Erwachsen wie jeder andere Hund auch. Ein Vorteil konnte ich sogar finden,egal welche Hündin draussen läufig ist,er zeigt null Interesse und das ist super toll. Kein ziehen und zerren an der Leine im Gegensatz zu manch unkastrierten Rüden. Was mir auch aufgefallen ist,wenn Rüden zu spät kastriert werden haben die trotz allem noch Interesse an läufigen Hündinnen. Und was ich noch toll finde, sind die Tierärzte in der Türkei,ich weiss zwar nicht wie die das machen,aber die Narbe ist echt minimal echt winzig,im Gegenteil zu unseren Tierärzten hier in Deutschland,denn die machen einen riesen Schnitt am Bauch der Tiere,egal ob Hund oder Katze. Beim Amigo mußten wir erst mal die Narbe suchen um uns zu vergewissern das der Große auch kastriert ist
Aber ich finde jeder sollte wissen was ,oder was er nicht seinem Tier zumutet, also ich kann nichts negatives zur Frühkastration finden.
Liebe Grüße von
Anja,Uwe,Malou und Amigo

Also ich Spreche mal aus Erfahrung, ich hatte 5 Hündinnen,ich hatte alle 5 Hündinnen nicht kastrieren,oder sterellisieren lassen. Eine der 5 Hündinnen durfte auch einmal die Erfahrung machen Mama zu werden,denn man sagt ja das die Hündinnen dann nicht so schnell dazu neigen die Mammatumore zu bekommen. Aber was soll ich sagen, ich habe alle 5 Mädels an den Krebs verloren
Aber ich finde jeder sollte wissen was ,oder was er nicht seinem Tier zumutet, also ich kann nichts negatives zur Frühkastration finden.
Liebe Grüße von
Anja,Uwe,Malou und Amigo