jetzt hab ich es endlich mal über die Feiertage geschafft mich hier anzumelden. Ich werde versuchen immer mal wieder Neues von Emmy (ehemals Winnie) zu posten
Im anderen Thread von Emmy habt ihr ja schon einiges gelesen, wie das bei uns so abläuft.
Kurz zu mir: Ich heiße Sandra, bin (fast) 32 und Tierärztin für Kleintiere in Regensburg. Ich beschäftige mich viel mit Naturheilkunde (Akupunktur, Homöopathie, Ernährung, Bachblüten, usw.) und ein Steckenpferd ist die Verhaltenstherapie.
Meine Freizeit ist den Hunden gewidmet, wo wir hauptsächlich Rettungshundearbeit betreiben. Meine Ersthündin Easy (Zwergpinscher 5 Jahre) ist bereits ausgebildeter Mantrailer und durfte schon mehrere Einsätze mitlaufen und so helfen vermisste Menschen wieder zu finden. Emmy darf das auch mal. Die Ausbildung dauert lange (mind. 2 Jahre) und ist nicht immer einfach.
Emmy ist ja nun seit fast einem Jahr bei mir und jetzt kann man sagen sie ist endlich angekommen. Sie hat sich zwar ohne Probleme eingegliedert, hat alles mitgemacht und war überhaupt nicht ängstlich, aber um Vertrauen zu mir aufzubauen, braucht es doch etwas mehr.
Emmy war anfangs sehr selbstständig und man hat gemerkt, dass sie mich nicht "braucht" um zu leben. Sie machte einfach ihr Ding, dabei war sie immer lieb und freundlich
Ich weiß nicht, ob ihr versteht was ich meine, aber Vertrauen heißt für mich, wenn ein Hund vor was Angst hat und es trotzdem tut, weil er mir vertraut, dass nichts passiert. So geschehen auch bei Emmy. Sie hat Angst vor offenen Gittertreppen, einmal mussten wir leider drüber. Natürlich könnte ich sie tragen, aber ich habe es so versucht. Ich habe sie mit einer Hand berührt und sie aufgemuntert und plötzlich ging sie die Treppe gemeinsam mit mir hoch. Alleine wäre sie nie da hoch gegangen. Das heißt für mich Vertrauen und sowas freut mich wahnsinnig
Den Weihnachtsbaum hat sie übrigens NICHT abgeräumt
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