Eine Woche mit verschiedenen Hundeschicksalen
Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 20:42
Hallo Zusammen,
diese Woche hatte es bei mir hier draussen wirklich intus.
Kangal Romeo
Kangal Romeo musste erneut am Auge operiert werden. Er hat genetisch bedingt Probleme mit einem Unterlied. Es liegt nicht richtig, so dass seine Haare ständig ins Auge stechen. Die erste Korrektur brachte nur kurze Entlastung. Deshalb musste nochmals die Haut gestrafft werden, damit er endlich Ruhe bekommt. Abgesehen davon, dass die innenliegenden Haare natürlich stören (wer kennt es nicht, wenn alleine einmal eine Wimper im Auge landet), so führt es durch die permanente Reizung ja auch ständig zu einer Entzündung des Auges. Er hat die OP gut überstanden und war unheimlich glücklich wieder in sein Revier zurück zu kommen. Obwohl er sich in der Klinik wirklich gut benimmt, ist es gerade für einen frei lebenden Kanal eine echte Strafe solange in Räumlichkeiten gefangen zu sein. Das Auge sieht den Umständen entsprechend gut aus und er bekommt nun noch mehrmals täglich Salbe ins Auge...




Junge Hündin mit kaputter Hüfte
Auch haben sich in meiner Gegend neue Hunde eingefunden. Darunter eine junge Hündin (bislang namenlos) die natürlich zeitnah kastriert werden musste. Sie bekam Dringlichkeit, als sie erst kurz verschwunden, dann wieder auftauchte und offensichtlich ein Hinterbein nicht mehr belasten konnte. Ausserdem ist sie extrem abgemagert. Also musste auch sie noch diese Woche in die Klinik. Der erste Befund zeigte eine schwere Infektion an der oberen Innenseite des Oberschenkels, wohl infolge einer üblen Bissverletzung. Sie wurde kastriert und die Narkose genutzt, Röntgenbilder und zeitgleich eine vernünftige Wundversorgung vorzunehmen. Es zeigte sich ein alter Bruch im Hüftbereich und sie bekommt hochdosiert Antibiotika. Auf Grund der Tatsache, dass sie so abgemagert ist, wurde auch ein Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten gemacht. Diese waren alle negativ. Sie befindet sich noch in der Klinik. Obwohl die Infektion gut abklingt, setzt sie das Bein weiterhin nicht auf. Nun ist guter Rat teuer. Ich habe das Röntgenbild an Facharzt Borak geschickt. Er kann hierauf jedoch dafür auch keine Ursache erkennen und müsste die Hündin komplett untersuchen und weitere Aufnahmen machen, um die Ursache zu finden. Da wir derzeit jedoch nicht einmal wüssten, wo wir die Hündin unterbringen könnten falls operativ geholfen werden muss, stehen wir vor einem großen Problem.
Mit dem Tierarzt auf dem Weg in die Klinik!






Kleine Pitty-Hündin
Doch es ging natürlich noch weiter... Unter den neuen Hunden hier, ist auch eine etwas klein geratene Pit-Bull-Hündin. Auch sie ging direkt zur notwendigen Kastration und das war ihr Glück. Sie hatte eine akute Pyometra (Entzündung der Gebärmutterschleimhaut). Durch die erfolgte Kastration wurde ihr also im doppelten Sinne geholfen.




Verjagtes Hundemädchen
Dann heute noch ein großer Schreck. Als ich gerade vom Spaziergang mit den Hunden zurück kam, bemerkte ich unter meinem Auto im Dogport eine total verängstigte Hündin, die böse von den Hunden hier drangsaliert worden war und sich dort verkrochen hatte. Eine ganz süße Maus. Sie hat noch ein Halsband, wurde also wahrscheinlich ganz frisch ausgesetzt. Was nun tun? Erstmal den Dogport schliessen und das arme Tier beruhigen. Sobald sie sich beruhigt hatte, war sie so goldig, klammerte sich an mir fest und zeigte ein extrem zutrauliches und anhängliches Verhalten. So eine arme Seele. Nun habe ich sie erstmal in die Klinik gegeben. Notlösung und zur Kastration. Hier wäre sie offensichtlich verloren und nun müssen wir schauen, wo die Maus unterkommen kann. Sie hat ein bezauberndes Wesen und ist ausgesprochen hübsch. Sie hat eine Deformation des Kiefers (genetisch), was ihr ein etwas eigenwilliges Gesichtchen verleiht. Ich kann nur hoffen, dass wir eine Lösung für sie finden.








Ihr seht, diese Woche hatte es in sich. Da sind es die schönen Dinge wie die Ausreise und tolle Vermittlung von Püppi, die Kraft geben, sich dem ständigen Kampf hier zu stellen...
Schöne Grüße aus Antalya
Elke
diese Woche hatte es bei mir hier draussen wirklich intus.
Kangal Romeo
Kangal Romeo musste erneut am Auge operiert werden. Er hat genetisch bedingt Probleme mit einem Unterlied. Es liegt nicht richtig, so dass seine Haare ständig ins Auge stechen. Die erste Korrektur brachte nur kurze Entlastung. Deshalb musste nochmals die Haut gestrafft werden, damit er endlich Ruhe bekommt. Abgesehen davon, dass die innenliegenden Haare natürlich stören (wer kennt es nicht, wenn alleine einmal eine Wimper im Auge landet), so führt es durch die permanente Reizung ja auch ständig zu einer Entzündung des Auges. Er hat die OP gut überstanden und war unheimlich glücklich wieder in sein Revier zurück zu kommen. Obwohl er sich in der Klinik wirklich gut benimmt, ist es gerade für einen frei lebenden Kanal eine echte Strafe solange in Räumlichkeiten gefangen zu sein. Das Auge sieht den Umständen entsprechend gut aus und er bekommt nun noch mehrmals täglich Salbe ins Auge...




Junge Hündin mit kaputter Hüfte
Auch haben sich in meiner Gegend neue Hunde eingefunden. Darunter eine junge Hündin (bislang namenlos) die natürlich zeitnah kastriert werden musste. Sie bekam Dringlichkeit, als sie erst kurz verschwunden, dann wieder auftauchte und offensichtlich ein Hinterbein nicht mehr belasten konnte. Ausserdem ist sie extrem abgemagert. Also musste auch sie noch diese Woche in die Klinik. Der erste Befund zeigte eine schwere Infektion an der oberen Innenseite des Oberschenkels, wohl infolge einer üblen Bissverletzung. Sie wurde kastriert und die Narkose genutzt, Röntgenbilder und zeitgleich eine vernünftige Wundversorgung vorzunehmen. Es zeigte sich ein alter Bruch im Hüftbereich und sie bekommt hochdosiert Antibiotika. Auf Grund der Tatsache, dass sie so abgemagert ist, wurde auch ein Schnelltest auf Mittelmeerkrankheiten gemacht. Diese waren alle negativ. Sie befindet sich noch in der Klinik. Obwohl die Infektion gut abklingt, setzt sie das Bein weiterhin nicht auf. Nun ist guter Rat teuer. Ich habe das Röntgenbild an Facharzt Borak geschickt. Er kann hierauf jedoch dafür auch keine Ursache erkennen und müsste die Hündin komplett untersuchen und weitere Aufnahmen machen, um die Ursache zu finden. Da wir derzeit jedoch nicht einmal wüssten, wo wir die Hündin unterbringen könnten falls operativ geholfen werden muss, stehen wir vor einem großen Problem.
Mit dem Tierarzt auf dem Weg in die Klinik!






Kleine Pitty-Hündin
Doch es ging natürlich noch weiter... Unter den neuen Hunden hier, ist auch eine etwas klein geratene Pit-Bull-Hündin. Auch sie ging direkt zur notwendigen Kastration und das war ihr Glück. Sie hatte eine akute Pyometra (Entzündung der Gebärmutterschleimhaut). Durch die erfolgte Kastration wurde ihr also im doppelten Sinne geholfen.




Verjagtes Hundemädchen
Dann heute noch ein großer Schreck. Als ich gerade vom Spaziergang mit den Hunden zurück kam, bemerkte ich unter meinem Auto im Dogport eine total verängstigte Hündin, die böse von den Hunden hier drangsaliert worden war und sich dort verkrochen hatte. Eine ganz süße Maus. Sie hat noch ein Halsband, wurde also wahrscheinlich ganz frisch ausgesetzt. Was nun tun? Erstmal den Dogport schliessen und das arme Tier beruhigen. Sobald sie sich beruhigt hatte, war sie so goldig, klammerte sich an mir fest und zeigte ein extrem zutrauliches und anhängliches Verhalten. So eine arme Seele. Nun habe ich sie erstmal in die Klinik gegeben. Notlösung und zur Kastration. Hier wäre sie offensichtlich verloren und nun müssen wir schauen, wo die Maus unterkommen kann. Sie hat ein bezauberndes Wesen und ist ausgesprochen hübsch. Sie hat eine Deformation des Kiefers (genetisch), was ihr ein etwas eigenwilliges Gesichtchen verleiht. Ich kann nur hoffen, dass wir eine Lösung für sie finden.








Ihr seht, diese Woche hatte es in sich. Da sind es die schönen Dinge wie die Ausreise und tolle Vermittlung von Püppi, die Kraft geben, sich dem ständigen Kampf hier zu stellen...
Schöne Grüße aus Antalya
Elke




























