7 Wochen sind um.... 7 WOCHEN?!
Verfasst: Do 23. Feb 2017, 11:33
Hallo ihr Lieben,
ich bin's, der Dario

Seht mal, ich hab mich nur für euch heute so schick gemacht.
Frauchen gibt mir grad mein tägliches Rinderohr, also verzieh ich mich mal zum Kauen in mein Körbchen. Dann kann Frauchen weitererzählen.
Bis dahin
euer Dario
Hallo liebe Tierfreunde,
ja mittlerweile sind 7 Wochen vergangen, ich kann es kaum glauben.
7 Wochen voller Spaß, Freude, Erfolgserlebnissen aber auch Tränen und ein bisschen Verzweiflung. Aber alles der Reihe nach.
Wenn ich jetzt wieder so einen ellenlangen Bericht schreibe, wird das einfach zu viel, deswegen heute ein kürzerer als zu Anfang und den Rest dann später
Gleich 2 Wochen nachdem Dario bei uns eingezogen ist, haben wir uns einen Hundetrainer (der auch die Hundeschule, in die wir gehen, leitet) ins Haus geholt.
Wir wussten, dass der Goldschatz ein Futterneider ist, doch haben wir einmal nicht gut genug aufgepasst und schon war es passiert:
Alex tritt unserem Tony versehentlich auf den Schwanz als es Futter geben sollte, der Kater natürlich lauthals protestiert und den Hund dadurch angestachelt. Und schon wollte Dario die Katze packen. Erwischt hat er ihn Gott sei Dank nur am Schwanz, der danach ein wenig kahl war. Doch zugebissen hat er nicht. Daher war es für ihn vermutlich nur Spaß, sonst hätte der Kater ein Stück weniger hinten dran hängen.
Tony war danach natürlich total verschreckt und wir auch, also gab es strikte Trennung von Hund und Katze.
Aber heute, 6 Wochen später, schläft der Tony im selben Raum wie Dario und läuft an ihm vorbei und Dario interessiert das nicht einmal.
Ein gutes Beispiel dafür, dass der Mensch für die meisten Krisen verantwortlich ist, weil er den Vierbeiner nicht versteht.
Der Hundetrainer hat uns viel über den türkischen Herdenschutzhund Akbash, der unser Dario nunmal ist, erzählt. Und auch gleich viele Tipps gegeben, auf was wir uns einstellen müssen und wie wir mit ihm umgehen müssen.
Der wichtigste Punkt darunter: Den Hund ignorieren.
WIE JETZT?! Dario einfach ignorieren?
Ja so ist es. Dadurch schafft man Nähe und zeigt dem Hund, wer der Chef im Haus ist.
Und mir bricht das Herz, weil dieser kleine Goldschatz einfach zum knutschen ist.
Doch das Ignorieren hilft wirklich, denn Dario testet als Junghund regelmäßig seine Grenzen aus und das kann schonmal unangenehm werden. Denn er fordert seine Aufmerksamkeit gerne mal ein, wie Anja und ihre Mama bei meinem Besuch am Dienstag auch mal erfahren durften
Der Trainer ist wirklich toll und setzt auf eine komplett sprach- und gewaltfreie Erziehung von Hunden.
Er spricht keinen Ton mit den Hunden und macht anhand seiner Körpersprache deutlich, was er von den Tieren möchte oder auch nicht möchte.
Einfach genial.
Daher besuchen wir auch seine Hundeschule und lernen so viel, das ist einfach toll.
Der erste Tag in der Hundeschule war interessant.
Ich hatte gedacht, dass Dario sich über neue Hunde und alles freuen würde und freudestrahlend auf den Platz laufen würde. Pustekuchen.
Nicht mal eine Pfote wollte er in die Nähe des Platzes setzen, also war wieder der Trainer gefragt.
Der hat es mich Leckerchen und ohne ein Wort zu sprechen geschafft, den Sturbock auf den Platz zu kriegen. Als wir das versuchten, hat er alle Viere von sich gestreckt und lang gemacht.
2 Wochen später waren wir wieder da und dieses mal konnten wir auch ein wenig mitmachen, denn wir wussten nun, wie wir ihn dazu kriegen, das Gelände zu betreten. Und Dario hat das so toll gemacht
Wir haben geübt, wie man sitzen bleibt, wenn andere Hunde vorbeilaufen und dass er bei mir bleibt, wenn wir an anderen Hunden vorbei laufen.
Ganz klasse
Und jetzt geht er stolz und voller Freude auf den Hundeplatz.
Letzten Samstag waren wir auf einem Sozialisierungsspaziergang und auch den hat er super gemeistert
Irgendwann war er aber müde und hat den Hund der Trainerin gemobbt. Das wurde auch konsequent unterbunden.
Eigentlich ist unser Dario ein richtiger Angsthase auf der anderen Seite aber auch ein richtiger Mobber. Da müssen wir beide noch ein bisschen trainieren aber ich bin sicher, dass wir das bald im Griff haben.
So einen tollen und freundlichen und lernfähigen Freund haben wir nun an unserer Seite
Und wir geben ihn für nichts auf der Welt wieder her.
Es ist zwar manchmal schwierig aber dafür sind meistens wir verantwortlich und mit dem Trainer an unserer Seite fühlen wir uns auch bei einem Sturkopf wie unserem Dario der Aufgabe der Erziehung gewachsen.
ich bin's, der Dario

Seht mal, ich hab mich nur für euch heute so schick gemacht.
Frauchen gibt mir grad mein tägliches Rinderohr, also verzieh ich mich mal zum Kauen in mein Körbchen. Dann kann Frauchen weitererzählen.
Bis dahin
euer Dario
Hallo liebe Tierfreunde,
ja mittlerweile sind 7 Wochen vergangen, ich kann es kaum glauben.
7 Wochen voller Spaß, Freude, Erfolgserlebnissen aber auch Tränen und ein bisschen Verzweiflung. Aber alles der Reihe nach.
Wenn ich jetzt wieder so einen ellenlangen Bericht schreibe, wird das einfach zu viel, deswegen heute ein kürzerer als zu Anfang und den Rest dann später
Gleich 2 Wochen nachdem Dario bei uns eingezogen ist, haben wir uns einen Hundetrainer (der auch die Hundeschule, in die wir gehen, leitet) ins Haus geholt.
Wir wussten, dass der Goldschatz ein Futterneider ist, doch haben wir einmal nicht gut genug aufgepasst und schon war es passiert:
Alex tritt unserem Tony versehentlich auf den Schwanz als es Futter geben sollte, der Kater natürlich lauthals protestiert und den Hund dadurch angestachelt. Und schon wollte Dario die Katze packen. Erwischt hat er ihn Gott sei Dank nur am Schwanz, der danach ein wenig kahl war. Doch zugebissen hat er nicht. Daher war es für ihn vermutlich nur Spaß, sonst hätte der Kater ein Stück weniger hinten dran hängen.
Tony war danach natürlich total verschreckt und wir auch, also gab es strikte Trennung von Hund und Katze.
Aber heute, 6 Wochen später, schläft der Tony im selben Raum wie Dario und läuft an ihm vorbei und Dario interessiert das nicht einmal.
Ein gutes Beispiel dafür, dass der Mensch für die meisten Krisen verantwortlich ist, weil er den Vierbeiner nicht versteht.
Der Hundetrainer hat uns viel über den türkischen Herdenschutzhund Akbash, der unser Dario nunmal ist, erzählt. Und auch gleich viele Tipps gegeben, auf was wir uns einstellen müssen und wie wir mit ihm umgehen müssen.
Der wichtigste Punkt darunter: Den Hund ignorieren.
WIE JETZT?! Dario einfach ignorieren?
Ja so ist es. Dadurch schafft man Nähe und zeigt dem Hund, wer der Chef im Haus ist.
Und mir bricht das Herz, weil dieser kleine Goldschatz einfach zum knutschen ist.
Doch das Ignorieren hilft wirklich, denn Dario testet als Junghund regelmäßig seine Grenzen aus und das kann schonmal unangenehm werden. Denn er fordert seine Aufmerksamkeit gerne mal ein, wie Anja und ihre Mama bei meinem Besuch am Dienstag auch mal erfahren durften
Der Trainer ist wirklich toll und setzt auf eine komplett sprach- und gewaltfreie Erziehung von Hunden.
Er spricht keinen Ton mit den Hunden und macht anhand seiner Körpersprache deutlich, was er von den Tieren möchte oder auch nicht möchte.
Einfach genial.
Daher besuchen wir auch seine Hundeschule und lernen so viel, das ist einfach toll.
Der erste Tag in der Hundeschule war interessant.
Ich hatte gedacht, dass Dario sich über neue Hunde und alles freuen würde und freudestrahlend auf den Platz laufen würde. Pustekuchen.
Nicht mal eine Pfote wollte er in die Nähe des Platzes setzen, also war wieder der Trainer gefragt.
Der hat es mich Leckerchen und ohne ein Wort zu sprechen geschafft, den Sturbock auf den Platz zu kriegen. Als wir das versuchten, hat er alle Viere von sich gestreckt und lang gemacht.
2 Wochen später waren wir wieder da und dieses mal konnten wir auch ein wenig mitmachen, denn wir wussten nun, wie wir ihn dazu kriegen, das Gelände zu betreten. Und Dario hat das so toll gemacht
Wir haben geübt, wie man sitzen bleibt, wenn andere Hunde vorbeilaufen und dass er bei mir bleibt, wenn wir an anderen Hunden vorbei laufen.
Ganz klasse
Und jetzt geht er stolz und voller Freude auf den Hundeplatz.
Letzten Samstag waren wir auf einem Sozialisierungsspaziergang und auch den hat er super gemeistert
Irgendwann war er aber müde und hat den Hund der Trainerin gemobbt. Das wurde auch konsequent unterbunden.
Eigentlich ist unser Dario ein richtiger Angsthase auf der anderen Seite aber auch ein richtiger Mobber. Da müssen wir beide noch ein bisschen trainieren aber ich bin sicher, dass wir das bald im Griff haben.
So einen tollen und freundlichen und lernfähigen Freund haben wir nun an unserer Seite
Und wir geben ihn für nichts auf der Welt wieder her.
Es ist zwar manchmal schwierig aber dafür sind meistens wir verantwortlich und mit dem Trainer an unserer Seite fühlen wir uns auch bei einem Sturkopf wie unserem Dario der Aufgabe der Erziehung gewachsen.






