Kismet will leben!!
Verfasst: Di 25. Okt 2016, 21:21
Im Tierschutz bekommt man leider oft Elend zu sehen, doch bei dem was wir diese Woche zu Gesicht bekamen, stockte sogar uns der Atem. Das ist Kismet (türkisch für Schicksal):

Sie wurde in den Bergen ausserhalb von Antalya von tierlieben Türken entdeckt und der Hilferuf hierzu liess kein Überlegen zu. Die arme Hündin steht ganz knapp vor dem Hungertod. In diesem Jahr hatten wir (aus bekannten Gründen) deutlich weniger Touristen in der Region. Gerade in den abgelegenen Gebieten haben Tiere, die eh schon von nur von gelegentlichen Abfällen leben nahezu keine Chance mehr, zumal wenn keine Gäste kommen. Hier die landschaftlich schöne Gegend in der Kismet "lebte":

Die leeren Tische sprechen Bände:

Kismet hat ein schweres Schicksal zu ertragen gehabt. Wie die Zukunft aussieht, steht noch in den Sternen. Doch wir wünschen uns, dass es das Schicksal mit seiner Namensvetterin ab jetzt gut meint und wir sie wieder auf die Beine bekommen.
Kismet im Auto:

Die liebe Hündin hat ihr Vertrauen nicht verloren. Trotz ihres grausamen Zustandes wedelt sie mit dem Schwänzchen wenn sie angesprochen wird und bei der Ankunft in der Praxis von Doc Talat hat sie alles ganz brav und geduldig über sich ergehen lassen:

Mir selbst blieb fast das Herz stehen, als die arme Maus auf dem Untersuchungstisch meine Hand ganz zart ableckte, ihren Kopf an meine Brust legte und voller Vertrauen in mein Gesicht schaute.
Tierärztin Ayse war ebenfalls geschockt über den Gesamtzustand. Ihr Zahnfleisch ist auf Grund einer in diesem Zustand logischen Anämie ganz weiß:

Die Haut ist auf den straff umspannten Becken bereits aufgeplatzt:

Natürlich musste eine Blutabnahme erfolgen:


Das Ergebnis natürlich katastrophal. Alle Werte sind schlecht. Wir setzen auf genaue Laborwerte und warten nun die Ergebnisse aus einem deutschen Labor ab. Fieber hat die arme Maus nicht.
Es stand die Entscheidung an, ob sie nicht besser erlöst werden sollte. Doch Kismet will leben! Sie frisst und säuft. Ihr Vertrauen ist ungebrochen und mit wackeligen Beinen kommt sie auf einen zu, um die liebevolle Hand eines Menschen auf ihrem geschundenen Körper zu spüren. Wir wissen nicht immer was die beste Entscheidung ist, haben uns aber entschieden ihr eine Chance zu geben.
Sie bekommt jetzt teure AD-Konserven und das in regelmässigen Abständen. Wir beginnen mit einer vorsichtigen Behandlung und erwarten die Laborwerte Anfang nächster Woche. In diesem Zustand muss jedes Medikament mit äusserster Vorsicht dosiert werden.
Kismet hat in Wilfrieds Haus einen eigenen Bereich mit kuscheligem Körbchen bekommen, damit sie Ruhe hat und entsprechend betreut werden kann:

Wir hoffen, dass wir einen langen aber erfolgreichen Weg mit ihr vor uns haben und bitten an dieser Stelle um eure Unterstützung. Kismet soll es an nichts mehr mangeln und die speziellen Futterdosen sind extrem teuer. Wir wollen aber ehrlich sein: Sollten wir feststellen, dass Kismet aufgibt oder der schwere Kampf aussichtslos ist, werden wir sie auf den letzten Gang über die Regenbogenbrücke begleiten. Doch daran wollen wir nicht denken und bitten euch: Unterstützt Kismets schweren Gang zurück ins Leben!

Sie wurde in den Bergen ausserhalb von Antalya von tierlieben Türken entdeckt und der Hilferuf hierzu liess kein Überlegen zu. Die arme Hündin steht ganz knapp vor dem Hungertod. In diesem Jahr hatten wir (aus bekannten Gründen) deutlich weniger Touristen in der Region. Gerade in den abgelegenen Gebieten haben Tiere, die eh schon von nur von gelegentlichen Abfällen leben nahezu keine Chance mehr, zumal wenn keine Gäste kommen. Hier die landschaftlich schöne Gegend in der Kismet "lebte":

Die leeren Tische sprechen Bände:

Kismet hat ein schweres Schicksal zu ertragen gehabt. Wie die Zukunft aussieht, steht noch in den Sternen. Doch wir wünschen uns, dass es das Schicksal mit seiner Namensvetterin ab jetzt gut meint und wir sie wieder auf die Beine bekommen.
Kismet im Auto:

Die liebe Hündin hat ihr Vertrauen nicht verloren. Trotz ihres grausamen Zustandes wedelt sie mit dem Schwänzchen wenn sie angesprochen wird und bei der Ankunft in der Praxis von Doc Talat hat sie alles ganz brav und geduldig über sich ergehen lassen:

Mir selbst blieb fast das Herz stehen, als die arme Maus auf dem Untersuchungstisch meine Hand ganz zart ableckte, ihren Kopf an meine Brust legte und voller Vertrauen in mein Gesicht schaute.
Tierärztin Ayse war ebenfalls geschockt über den Gesamtzustand. Ihr Zahnfleisch ist auf Grund einer in diesem Zustand logischen Anämie ganz weiß:

Die Haut ist auf den straff umspannten Becken bereits aufgeplatzt:

Natürlich musste eine Blutabnahme erfolgen:


Das Ergebnis natürlich katastrophal. Alle Werte sind schlecht. Wir setzen auf genaue Laborwerte und warten nun die Ergebnisse aus einem deutschen Labor ab. Fieber hat die arme Maus nicht.
Es stand die Entscheidung an, ob sie nicht besser erlöst werden sollte. Doch Kismet will leben! Sie frisst und säuft. Ihr Vertrauen ist ungebrochen und mit wackeligen Beinen kommt sie auf einen zu, um die liebevolle Hand eines Menschen auf ihrem geschundenen Körper zu spüren. Wir wissen nicht immer was die beste Entscheidung ist, haben uns aber entschieden ihr eine Chance zu geben.
Sie bekommt jetzt teure AD-Konserven und das in regelmässigen Abständen. Wir beginnen mit einer vorsichtigen Behandlung und erwarten die Laborwerte Anfang nächster Woche. In diesem Zustand muss jedes Medikament mit äusserster Vorsicht dosiert werden.
Kismet hat in Wilfrieds Haus einen eigenen Bereich mit kuscheligem Körbchen bekommen, damit sie Ruhe hat und entsprechend betreut werden kann:

Wir hoffen, dass wir einen langen aber erfolgreichen Weg mit ihr vor uns haben und bitten an dieser Stelle um eure Unterstützung. Kismet soll es an nichts mehr mangeln und die speziellen Futterdosen sind extrem teuer. Wir wollen aber ehrlich sein: Sollten wir feststellen, dass Kismet aufgibt oder der schwere Kampf aussichtslos ist, werden wir sie auf den letzten Gang über die Regenbogenbrücke begleiten. Doch daran wollen wir nicht denken und bitten euch: Unterstützt Kismets schweren Gang zurück ins Leben!






























