Aska ist nun seit fast zwei Monaten bei uns. Wir haben schon länger nicht's mehr geschrieben, der Familienalltag hält uns auf Trab
Aber es ist alles in Ordnung, Aska geht es nach wie vor prima. Zuhause ist sie mittlerweile völlig selbstsicher und tobt durch die Wohnung und albert rum, wenn sie mal ihre fünf Minuten hat. Draußen ist es, je nach Situation, manchmal immer noch schwierig, aber wenn wir im Grünen sind oder am Strand, blüht sie auch im Freien auf.
Wir haben Aska mittlerweile auch schon ein paar Mal am Strand und im Stadtpark auf der Hundewiese von der Leine gelassen und das hat bis jetzt auch super geklappt. Einmal waren wir auch im Wald im Hundefreilaufgehege. Sie hat die Freiheit immer genossen und ist durch die Gegend gedüst, wie ein Windhund. Unglaublich, wie schnell die sein kann, wenn sie so richtig loslegt. Wir vermuten mittlerweile ernsthaft, dass sowas, neben dem offensichtlichen Kangal, auch irgendwie mit im Spiel ist. Wir wurden auch schon ein paar Mal drauf angesprochen, ob sie Windhundblut hat und wenn man sich z.B. diesen Whippet
petparent.me/wp-content/uploads/2014/06 ... hippet.jpg so anschaut, könnte man fast meinen, das sei Akas Bruder
Sie hat bei den Gelegenheiten auch begeistert mit anderen Hunden gespielt und alle Register gezogen. Manch anderer Hundehalter war schon überrascht, wie freudig sein Hund mit Aska durch die Gegend tobt ("Das macht der sonst nicht, trottet immer nur so hin und her"). Abrufen klappt draußen noch nicht wirklich zuverlässig, aber das steht ganz oben auf unserem Trainingsplan und wir haben sie auch so immer wieder an die Leine bekommen, ohne ihr hinterher zu jagen.
Aber wenn ich sie zuhause zu mir rufe klappt das schon ganz gut. Dann kommt sie manchmal in so einem Affenzahn zu mir gerannt, dass sie drei Meter vor mir die Allradbremse reinhaut und trotzdem noch in mich rein rutscht

Die anderen Grundkommandos funktionieren nun auch schon relativ sicher. "Sitz" und "Platz" gehen oft auch schon, wenn man nur das Sichtzeichen gibt. Zum Geschirr an- und ablegen und bevor ich den Napf hinstelle, setzt sie sich oft schon von alleine hin. Sobald die Kofferraumklappe aufgeht, springt sie rein und wenn sie wieder abgeschnallt und an der Leine ist, wieder raus. Viele kleine Dinge, die uns froh und auch ein bisschen stolz machen
Das Alleinebleiben haben wir natürlich schon vorher immer wieder geübt und es hat nun auch in der ersten Woche wo alle wieder zu Arbeit/Schule mussten, für jeweils drei/vier Stunden gut geklappt.
Soweit mal wieder von uns. Wir werden sicher mal wieder berichten, wenn wir dazu kommen
viele liebe Grüße
Tim, Anne, Friedrich, Sari und Aska