Das alleine ist schon fürchterlich, aber die Hundemama zu beobachten, die verzweifelt ihr Junges anstubste, den leblosen Körper abschleckte und wütend erste Fliegen vertrieb sorgte dafür, dass auch mir die Tränen runterliefen.



Nun, sie sollte in Ruhe Abschied nehmen und so bekam sie die nötige Zeit. Eine Stunde später kam ich zurück. Die Mama war schon völlig erschöpft von ihren Versuchen ihr Kind wieder auf die Beine zu bekommen.
Fressen wollte sie logischerweise nicht, aber mit etwas Wasser konnte ich sie wenigstens kurz ablenken. Ehrlich gesagt war ich auch etwas ratlos was nun das Beste für die Mama wäre. Doch ich habe das Hundekind an mich genommen. Es hätte nicht lange gedauert und andere Straßenhunde wären gekommen und hätten das tote Hundekind nur als Futter wahrgenommen. Die Mutter hätte sicher bis aufs Blut gekämpft um das zu vermeiden. Also habe ich ihr Kind entsprechend entsorgt.
Es war schlimm zu sehen, wie sie den Boden albgeschnüffelt hat und sofort wieder ihr Kind gesucht hat...



Trösten konnte ich sie in keinster Weise und als ich am nächsten Tag nachgesehen habe, war sie leider fort...
Sie geht mir nicht aus dem Kopf. Ich hätte sie gerne weiter versorgt und zeitnah kastrieren lassen, damit sie nie wieder so leiden muss.
Leider habe ich sie nicht wiedergesehen. Ich denke ständig an sie und habe noch nie eine Hundemama so verzweifelt erlebt...